Posts tagged ‘Zweifel’

14. November 2013

Organhandel und Hirntodzweifel – Video

von kinesiana

Für den Inhalt und die Auswirkungen dieses Videos übernehme ich – wie immer! – keine Verantwortung. Wer die Fakten auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen möchte, kann dies gerne tun. Wer der Meinung ist, dass die Inhalte an den Haaren herbei gezogen sind, darf auch bei dieser Einstellung bleiben. Ich möchte es einfach teilen und mitteilen, dass durchaus Zweifel in Punkto Hirntod und Organspende bestehen und diskutiert werden.

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18. Juli 2013

Wie stehen Neurologen zum Hirntod?

von kinesiana

Leider liegt mir die Auswertung des DIVI-Kongresses in Hamburg noch nicht vor. Nähere Angaben hierzu finden Sie hier: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article111878835/Wie-wuerden-Aerzte-beim-Hirntod-am-liebsten-handeln.html

Ja, wir dürfen immer noch gespannt auf die Antworten sein…

Dennoch gibt es Zahlen, hier aus den USA: 2012 wurden dort 500 Neurologen schriftlich befragt, ob für sie der Hirntod mit dem Tod gleichzusetzen sei und welche Kriterien ihrer Meinung nach den Hirntod ausschließen. Hiervon antworteten 44%.
Von den eingegangenen Antworten glaubten nur 27%, dass der Hirntod dem Tod gleichzusetzen sei. Einige von ihnen begründeten ihre Antwort damit, dass der irreversible Verlust des Bewusstseins der Tod des Menschen sei. Andere wiederum argumentierten, dass die lebenswichtigen Funktionen des Körpers nicht aufrecht erhalten werden können.
Viele Neurologen antworteten, dass gewisse noch bestehende Hirnfunktionen nicht mit dem Hirntod vereinbar seien – wie z. B. EEG-Aktivität, evozierte Potenzialaktivität sowie weiterhin bestehende neuroendokrine Funktionen des Thalamus (Hormon-Stoffwechsel). Für viele der befragten Ärzte ist ein noch vorhandener Blutfluss im Gehirn ebenso wenig mit der Diagnose Hirntod kompatibel wie ein nicht vollständig zerstörter Hirnstamm.
Das Fazit der Befragung lautet diesen Angaben zufolge, dass amerikanische Neurologen sich weder darüber einig sind, ob der Hirntod den Tod darstellt noch sind sie sich bezüglich der diagnostischen Tests vollkommen einig.
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3310851/

11. Februar 2013

Diskussion über Organspende und Hirntod

von kinesiana

„Wie tot ist hirntot?“
„Warum gibt es Skeptiker bei einem Akt der Nächstenliebe, wenn doch kein Toter seine Organe mit in den Himmel nehmen kann?“

Es lohnt sich in jedem Fall, sich diese Gesprächsrunde bis zum Ende anzuschauen!

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31. August 2011

ZENIT – USA: Gehirntod – Pro und Contra machen Schlagzeilen.

von kinesiana

ZENIT – USA: Gehirntod – Pro und Contra machen Schlagzeilen..

Immer wieder gibt es Berichte, dass Menschen, bei denen der Hirntod diagnostiziert wurde, wieder erwachen!

Hier der Bericht einer kanadischen Zeitung über eine 76-jährige Dame, die sich beim Essen verschluckte, reanimiert wurde und im Koma lag. Angehörige wurden über den festgestellten Hirntod informiert – es bestehe keine Hoffnung auf Regeneration…!

Die Ärzte warteten auf Freigabe zur Organspende.

(Übrigens: Bei Ablehnung der Orgganspende seitens der Angehörigen hätte man wohl postwendend die Beatmung abgestellt und keine weiteren Maßnahmen aufrecht erhalten. Tote werden nicht mehr behandelt…)

Den Bitten der Angehörigen nach weiteren Untersuchungen wurde stattgegeben, so hatte die totgesagte Dame Zeit über Nacht zu erwachen…Morgens frühstückte sie ihren Yoghurt und konnte auch später wieder laufen und am Leben teilnehmen.

Ohne diesen Aufschub wäre die Dame unweigerlich getötet worden – sei es nun bei der Explantation selbst oder durch Abstellen der Geräte.

Weiterhin wird in diesem Artikel erwähnt, dass die Hälfte der schwedischen Intensiv-Krankenschwestern die Kriterien und Methoden der Befunderhebung „Hirntod“ anzweifeln.

Das sind die Menschen, die die meiste Zeit mit den Patienten verbringen, die sie pflegen, waschen usw. – spüren sie vielleicht das Leben in den totgesagten Menschen mehr als andere, die nur auf Geräte schauen und wenige Minuten Zeit mit den Schwerkranken verbringen?

 

 

 

 

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29. August 2011

Organspenden von Toten: Neue Zweifel am Hirntod – taz.de

von kinesiana

Organspenden von Toten: Neue Zweifel am Hirntod – taz.de.

Experten melden Zweifel an…

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26. August 2011

Zweifel am Hirntod

von kinesiana

Sind für „hirntot“erklärte Menschen wirklich tot? Am 19. Februar 2009 fand in Rom der Kongress „Signs of life“ statt. Wissenschaftler aus aller Welt stellten das Hirntodkonzept in Frage.

Eine Aussage des Chefarztes der Neurologie / Univ. Sao Paulo Prof. Cicero Coimbra lautet:

Zuerst möchte ich glasklar sagen, dass einige Patienten, die für hirntot erklärt wurden, wieder gesund werden und ein normales Leben führen könnten, wenn sie nicht dem Apnoe-Test ausgesetzt würden und wenn sie eine richtige Behandlung bekommen würden.

25. August 2011

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

von kinesiana

Auf diesen Seiten möchten wir wissenschaftliche Fakten über das Thema Hirntod und Organspende, aber auch Anregungen und Gedankenanstöße zum Thema Menschenwürde zur Verfügung stellen.

Wir – das sind betroffene Angehörige ebenso wie Ärzte und Wissenschaftler, die mit dieser Thematik Erfahrungen vorweisen und für Aufklärung plädieren.

Zur Einstimmung hier nun ein Interview aus dem Deutschlandradio vom Stuttgarter Kardiologen und Chefarzt Dr. Bavastro, der eine schwangere hirntote Patientin behandelt hat, deren Kind auch durch Kaiserschnitt auf die Welt kommen durfte:

Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen!

Lange Zeit – fast bis dato – war für mich der Organspendeausweis ein Akt der Nächstenliebe. Welche Schattenseiten sich dahinter verbergen, war mir ebenso wenig bewusst wie wohl den allermeisten Mitmenschen auch. Ich dachte, wenn ich tot bin, dann merke ich nichts mehr und somit kann ich ohne eigenes Leid kranken Menschen einen lebensrettenden Dienst erweisen.

Aber:

Wann ist ein Mensch wirklich tot? Wenn bestimmte Areale des Gehirns nicht mehr funktionieren? Wenn das Herz nicht mehr schlägt? Wenn er nicht mehr selbständig atmen kann? Wenn er nicht auf Reize reagieren kann? Wenn das hormonelle System versagt?

Wenn all das als vorübergehender Zustand als akzeptabel toleriert wird: Wie lange darf die Regeneration dauern?

Wann ist ein Leben noch lebenswert? Ab welchem Grad zu erwartender Restschäden wird ein Mensch zur Belastung? Für wen und wer entscheidet das, wenn er nicht mehr ansprechbar ist?

Wie sicher ist die Hirntoddiagnose wirklich und wie hoch ist das zu duldende Restrisiko einer Fehldiagnose?

Wie behandelt man einen Menschen im Koma? Meiner Meinung nach so, als würde er jedes Wort verstehen und jede Berührung wahrnehmen, auch wenn er nicht offensichtlich dazu in der Lage ist, darauf zu reagieren. Doch ist das der Alltag am Krankenbett – der respektvolle sensible Umgang mit schwer kranken Menschen?

Mit diesen Fragen mussten wir uns befassen, da wir knallhart mit der Realität konfrontiert wurden. Teile unserer Geschichte werde ich niederschreiben während ich mich derzeit noch im Verarbeitungsprozess eines schmerzhaften Verlustes befinde.

Kranke Menschen brauchen ihre individuelle Zeit zur Genesung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die hier mit Quellenangaben veröffentlicht werden, belegen, dass auch schwerst schädel-hirn-traumatisierte Menschen, auch schwere hypoxische Schädigungen, nicht aussichtslos sind, nicht zum Tode verurteilt sein müssen. Wenn kein Hirntod sicher festgestellt wurde, und auch über diese Sicherheit möchten wir diskutieren, besteht die Möglichkeit und der Anspruch – wenn auch nicht die Gewissheit! – auf Frührehabilitation und gezielte intensive Förderung. Auch beatmete Patienten haben den Anspruch und die Chance auf eine solche Rehabilitation. Erst im Laufe der Zeit und unter Beobachtung eines längeren Verlaufes lassen sich die Prognosen sicherer einschätzen.

Liegt nun entweder eine Zustimmung zur Organentnahme vor oder der Patient hat ein gewisses Alter erreicht, werden leider „manchmal“ diese Chancen nicht wahrgenommen und die Schädigungen vorschnell als irreversibel bezeichnet.

Ich bitte jeden Leser uns seine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen. Auch wissenschaftliche und medizinische Informationen sind sehr willkommen, denn uns liegt nicht an reißerischen Reportagen aus Profitgründen sondern daran, realistische Aufklärung für Laien, auch für potentielle Organspender, zu erwirken.


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