Posts tagged ‘Lazarus-Syndrom’

10. Februar 2017

Organspende – Pro und Contra aus buddhistischer Sicht – Bodhimitra

von kinesiana

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3. Oktober 2013

Offener Brief zur Organspende bei TimeToDo-TV

von kinesiana

Ungefähr bei Minute 30 beginnt das Thema Organspende und der offene Brief von Andrea von Wilmowsky wird vorgelesen.

Nachzulesen ist der Brief u.a. auch hier: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

 

 

 

18. April 2013

Das Lazarus-Phänomen

von kinesiana

Dieser Artikel handelt vom Lazarus-Phänomen. In der deutschen Sprache kennt man diesen Begriff im Zusammenhang mit sogenannten Hirntoten, die sich merkwürdigerweise noch bewegen können. Dies kann mit oder ohne externe Stimulation geschehen und soll durch spinale Reflexe verursacht werden. Dazu an anderer Stelle mehr.

Bei internationaler Recherche findet man jedoch ganz andere Zusammenhänge, die fast alle mit der überraschenden Rückkehr ins Leben von bereits Totgeglaubten zu tun haben. Der Lazarus-Effekt bei Hirnversagen scheint also tatsächlich eine Ausnahme darzustellen…
Aus dem Journal of Royal Medicine stammen die nun folgenden Informationen zum Lazarus-Phänomen oder auch Lazarus-Effekt genannt.
Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs bezieht sich auf die Geschichte von Lazarus, der vier Tage nach seinem Tod von Jesus zum Leben erweckt wurde.
Was ist dran an den Geschichten der in der Leichenhalle wieder Erwachten? Ist das medizinisch möglich oder sind das Märchen und Erfindungen überreizter Gemüter?
Im medizinischen Kontext wurde zum ersten Mal 1993 vom Lazarus-Phänomen berichtet. In diesem Sinn bedeutet es die verzögerte Rückkehr der Spontankreislaufs nach scheinbar erfolgloser Beendigung einer Reanimation.
Auch wenn die medizinischen Erklärungen für dieses Phänomen noch unzureichend sind, besteht kein Zweifel daran, dass Patienten wieder ins Leben zurück kehren können. Meist geschieht dies innerhalb von 10 Minuten nach Beendigung der Reanimation, daher wird empfohlen, die Patienten noch für diese Zeitspanne am Monitor zu überwachen bevor tatsächlich der Tod festgestellt wird.
Hierbei dauerte die Reanimation bei den dokumentierten Fällen zwischen 6 und 75 Minuten. Bei 82% der wieder Erwachten geschah dies innerhalb 10 Minuten, bei einigen von ihnen ließ es sich nicht feststellen, wie lange es dauerte bis der Kreislauf und die Atmung wieder einsetzten, da sie nicht überwacht wurden. Einer der Erwachten fand sich tatsächlich in der Leichenhalle wieder. Zuvor soll er 2 Stunden erfolglos reanimiert worden sein.
Ca. 1/3 der Erwachten konnte ohne gravierende neurologische Folgeerscheinungen nach Hause entlassen werden.
In diesem Artikel werden einige Vermutungen und medizinischen Hintergründe angeführt, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehe. Fachleute können sie jedoch detailliert nachlesen.
Interessant ist aber auch für Laien, dass der Tod nicht als Ereignis, sondern als Prozess bezeichnet wird. Während dieses Prozesses versagen nach und nach die lebenswichtigen Organfunktionen – z. B. auch Atmung und Kreislauf. Wenn diese still stehen, wird häufig der Tod bescheinigt. Allerdings sollte den Angehörigen zunächst mitgeteilt werden, dass die Reanimation nicht erfolgreich war bzw. eine Fortsetzung keinen Erfolg verspricht, der Patient jedoch noch mindestens 10 Minuten am Monitor überwacht wird, um den Tod DANN zweifelsfrei zu bestätigen.
Bereits 1978 sagte WH Süße, dass die gängigen Kriterien des Herz-Kreislauf-Stillstands nur dann ein Hinweis auf den Tod sind, wenn sie lange genug bestehen, dass auch das Gehirn abstirbt.
Könnte man das als den Irreversibilitätsnachweis für Herz-Kreislauf-Stillstand bezeichnen? Ist in diesem Fall eine Organspende nach Herzstillstand überhaupt zu rechtfertigen, da die Organentnahme doch sehr zügig erfolgen muss?
Allerdings wird der Begriff auch zur Beschreibung anderer unerwarteter und/oder unerklärlicher Phänomene benutzt, zum Beispiel für unerwartete Remissionen bei AIDS, das Überleben eines Herzstillstands mit Nahtoderfahrung, in der pädiatrischen Palliativversorgung, wenn ein Kind überraschenderweise überlebt, das dem Tode geweiht war, das unerwartete Überleben eines Massensterbens und spontane Bewegung bei Patienten mit Rückenmarksverletzung oder der Diagnose Hirntod.
Als Lazarus-Vorahnung wird der unerwartete Zustand beschrieben, in dem Patienten kurz vor ihrem Tod noch Appetit bekommen und eine allgemeine Verbesserung erleben
Zuletzt findet noch die Lazarus-Pille Erwähnung: Zolpidem, ein Beruhigungsmittel, kann in einigen Fällen Patienten im Wachkoma ins Bewusstsein zurück holen.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2121643/

7. September 2011

Sichere Hirntoddiagnose?

von kinesiana

Immer wieder wird uns versichert, dass die Hirntoddiagnose absolut sicher ist. Allerdings ist es inzwischen weltweit anerkannt,dass für hirntot erklärte Patienten nicht tot sind.
Die Wahrheit wird ignoriert.

In diesem Video werden Reaktionen auf äußere Reize wie Blutdruckanstieg und Adrenalinerhöhung dokumentiert – eindeutige Antworten auf Umweltreize!