Posts tagged ‘Fehldiagnose’

19. März 2014

Noch ein Bericht einer Hirntod-Fehldiagnose in Deutschland

von kinesiana

Eine Krankenschwester berichtet von einem jungen Mann, der ihr übergeben wurde um für die Organspende vorbereitet zu werden:

25. Februar 2014

Eine Hirntod-Fehldiagnose aus Deutschland

von kinesiana

In diesem kurzen eindrücklichen Video erzählt ein junger Mann, der angeblich hirntot war, wie gerne er lebt. Er ist seinen Eltern dankbar, dass sie trotz der gestellten Diagnose Hirntod für seine weitere Behandlung gekämpft haben. Seine Mutter berichtet, dass sie schon darum gebeten wurde, einer Organentnahme zuzustimmen und der Arzt auch nicht davor zurückscheute ihr vorzuhalten wie viel Geld ihr Sohn kostet, der bestenfalls sowieso schwerst behindert wird. Unfassbar.

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9. Dezember 2013

N24 Diskussionsrunde zum Thema Organspende

von kinesiana

Interessante Diskussion mit Gebhard Focke / KAO, Daniel Bahr und dem Herzchirurgen Prof. Hetzer

Leider werden derzeit nur die Informationsschriften der BZgA von politischer Seite empfohlen und eine diesbezügliche Aussage des langjährigen Gesundheitsministers Daniel Bahr macht Hoffnung, dass auch die KAO-Aufklärung bald einen offiziellen Platz dort findet. Er wünscht sich, dass mehr Menschen sich mit dem Thema Organspende auseinander setzen und ist Herrn Focke und dem Verein KAO dafür dankbar, dass sie dazu beitragen, dass sich die Bevölkerung mit der Thematik auseinandersetzt.

Thematisiert werden in dieser Runde die Themen Hirntod, Organspendeausweis, Transplantationsskandal und Aufklärung

9. Juli 2013

Kurz vor der Organentnahme erwacht…

von kinesiana

… ist zufolge des Nachrichtenmagazins http://www.scienceworldreport.com die hirntot geglaubte Caroline Burns.

Elisa Al Pixelio.de

Elisa Al Pixelio.de

Die Ärzte waren bereits dabei, sich auf die Organentnahme vorzubereiten als um Mitternacht die 41-jährige Frau Burns die Augen öffnete. Laut dem U.S. Department of Health and Human Services soll die Hirntoddiagnostik nicht korrekt durchgeführt worden sein (s. HSS-Report). Die Ärzte sollen übersehen haben, dass die Patientin Zehen, Nasenflügel, Mund und Zunge bewegte. Auch soll sie trotz Beatmungsgerät alleine geatmet haben.

Caroline Burns wurde bewusstlos aufgefunden inmitten von Medikamenten wie Xanax, Benadryl, Muskelrelaxantien und Entzündungshemmern. Sie war unterkühlt mit schwachem Puls, aber sie lebte.
Toxikologische Tests ergaben eine Überdosierung und die Fachärzte empfohlen mit Aktivkohle die Medikamente aus dem Körper auszuleiten. Der Bericht zeigt jedoch, dass dies nie stattgefunden hat, ebenso wenig wie die erforderlichen toxikologischen Untersuchungen, die den Restbestand der Medikamente im Körper feststellen sollten.

Trotz einiger Anfälle blieb das CT normal. Eines Tages erklärten die Ärzte dennoch den Angehörigen, dass die Hirnschäden irreversibel seien und die Patientin einen Herzstillstand erlitten habe. Sie trafen daher die Entscheidung, die Organe zu spenden.

Fakt ist diesen Berichten zufolge, dass die Hirnschäden NICHT IRREVERSIBEL waren und auch kein Herzstillstand erfolgt war.

Obwohl Caroline Burns ihren angeblichen Hirntod überlebte, leiteten die Angehörigen keine Klage ein.

Quellen:

http://www.scienceworldreport.com/articles/8026/20130709/patient-caroline-burns-wakes-up-doctor-prepares-remove-organs.htm

http://abcnews.go.com/Health/patient-wakes-doctors-remove-organs/story?id=19609438#.UdxSMvl7KSp

HSS-Report: http://de.scribd.com/doc/148583905/U-S-Centers-for-Medicare-and-Medicaid-Services-report-on-St-Joe-s

30. August 2012

Hirntod – Organspende – Irrtum?!? 19-jährige nach Hirntoddiagnose aufgewacht

von kinesiana

So geschehen in Dänemark im Oktober 2011.

Heute ist Carina fast vollständig genesen. Noch vor einigen Monaten rang sie nach einem Autounfall um ihr Leben. Da ihr Gesundheitszustand sehr bedenklich war, wurde den Eltern die Frage gestellt, ob sie lieber die Geräte abschalten möchten, da Carina bestenfalls schwer behindert werden würde oder ob die Geräte weiter laufen sollen – zum Zwecke der Organspende. Nachdem den Eltern mehrfach versichert worden war, dass keinerlei Hirnaktivität mehr vorhanden sei, stimmten sie einer Organentnahme bei ihrer Tochter zu. Warum Carina noch lebt, können Sie hier nachlesen:

http://www.bild.de/news/ausland/organspende/hirntote-patientin-wacht-in-klinik-wieder-auf-25914394.bild.html

http://nachrichten.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-1.2972971

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt, dass dies in Deutschland nicht geschehen kann und die Hirntoddiagnose absolut sicher sei. Bis vor kurzem wurde auch für ausgeschlossen erklärt, dass Organe aus persönlichen Motiven an der Warteliste vorbei vergeben werden. Wie soll ausgeschlossen werden, dass nicht auch bei der Hirntod-Diagnostik Fehler vorkommen, so wie in diesem und einigen anderen international bekannten Fällen?

Auch wenn immer wieder davon ausgegangen wird, dass in Deutschland eine Null-Linie des EEGs vorhanden sein muss oder bildgebende Verfahren die Diagnose Hirntod untermauern müssen, so ist das nicht zwingend der Fall! Der Hirntod kann häufig ohne diese technischen Hilfsmittel diagnostiziert werden. Die genauen Kriterien können Sie hier nachlesen:

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.7.45.3252

 

 

10. Mai 2012

Steven Thorpe – falsche Hirntoddiagnose

von kinesiana

Und noch einmal ein Artikel, der die Risiken beschreibt, die eine voreilige Hirntoddiagnose mit sich bringt. Steven hat es geschafft – dank seiner Eltern – herzlichen Glückwunsch! Wie schon beschrieben erlitt er mit 17 Jahren ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und wurde kurz darauf für hirntot erklärt. Kurz danach erwachte er nach einem unabhängigen Gutachten, das die Diagnose widerlegte, aus dem Koma und steht nun mit nur noch „leichten“ Behinderungen im Leben und macht eine Ausbildung.
Nun heißt es, dass so etwas in Deutschland nicht vorkommen kann. Warum denn nicht? Entweder ein Patient bekommt die ersten Tage solange – auch bei schwerster Diagnose und schlechter Prognose – alles unternommen wird um ihn zu retten auch sedierende Medikamente, die ihm die ihm die mögliche Rückkehr aus dem Koma erleichtern (s. 1. Link) oder er bekommt sie nicht. Wenn er Sedierung bekommt, dann kann die Hirntoddiagnostik nicht durchgeführt werden. Wenn er keine Sedierung bekommt, dann kann es sein dass er Schmerzen empfindet – ja, auch im Koma ist das nicht auszuschließen! – und das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht… Auch würde eine Analgosedierung die Prognose möglicherweise verbessern. Also in jedem Fall sollte jede noch so kleine Überlebenschance voll ausgenutzt werden und dem schwer kranken Patienten auch mit schwersten Hirnschädigungen die Zeit gegeben werden, wieder wach zu werden – bei einer möglichst optimalen medizinischen Unterstützung. Das kann auch länger dauern als nur einige Stunden oder wenige Tage.

Hier wird beschrieben, wann Analgosedierung angewandt werden sollte und welche Vorteile das für den Patienten bringt:
http://www.ksl.ch/uploads/media/1.Analgo-Sedation_beim_beatmeten_Patienten-Dr.Tobias_H%C3%BCbner__LuKS.pdf

und hier geht´s zum Artikel: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/organspende-der-student–der-juengst-noch–hirntot–war,10808894,15202820.html

27. April 2012

Von 4 Ärzten für tot erklärt!

von kinesiana

Wie BBC und die Daily Mail berichten, lebt Steven Thorpe entgegen der Aussagen von 4 Ärzten, die ihn mit 17 Jahren für hirntot erklärt hatten. Er selbst ist dankbar für seine 2. Chance, ist aber besorgt darüber, dass mehr als ein Facharzt ihn aufgegeben hatten…

Seine Eltern, denen schon nahegelegt wurde über Organspende nachzudenken, glaubten jedoch nicht an den Tod ihres Sohnes. An seinem Krankenbett nahmen sie wahr, dass er „da“ war und auf sie reagierte. Daher verweigerten sie das Abstellen der Geräte und lehnten eine Organspende ab. Stattdessen zogen sie einen unabhängigen Neurochirurgen hinzu, der noch Hirntätigkeit entdecken konnte.

2 Wochen später erwachte Steven aus dem Koma. Heute befindet er sich in einer kaufmännischen Ausbildung.

Auf eine Klage verzichtet er, möchte aber mit seiner Geschichte zur Aufklärung beitragen und anderen Menschen helfen. Bitte – gerne!!

Video (engl.): http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-17757112

Quelle dt.: http://www.kath.net/detail.php?id=36293

 

 

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5. Januar 2012

Irreversibles Koma war reversibel – Sam lebt

von kinesiana


Der am 19. Oktober bei einem Autounfall verunglückte Sam Schmid ist nach diagnostiziertem irreversiblem Koma erwacht.Damit überraschte er nicht nur seine Familie, sondern auch das Ärzteteam, das schon Gedanken mit der Familie teilten, das Leben des 21-jährigen zu beenden. Der totgeglaubte Sam befolgte die Anweisung seines Arztes und bewegte 2 Finger – nun lernt er wieder laufen und ist dankbar und optimistisch.

Sams Geschichte gibt Anlass zu wieder aufflackernden Diskussionen. Es wurde darüber nachgedacht, die lebenserhaltenden Unterstützungen einzustellen. Die Ärzte sprachen schon mit Sams Mutter darüber, was wohl Sams Entscheidung wäre, wenn er nun antworten könnte. Auch wenn die Mutter nicht dazu bedrängt wurde, die Organe ihres verletzten Sohnes zu spenden, so hätte doch ein voreiliges JA zur „Nächstenliebe“ Sams Leben ganz sicher beendet und er würde heute nicht wieder ins Leben zurückgehen, das ihm noch geschenkt ist.

Vieles sprach augenscheinlich gegen eine Genesung, ein Weiterleben des jungen schwerverletzten Mannes, doch der Neurochirurg Dr. Robert Spetzler wollte ganz sicher gehen und ordnete ein MRT an – und betete (nach eigener Aussage des Arztes)… Nach dieser Untersuchung machte sein Patient langsam Fortschritte. Er reagierte, erlangte Schritt für Schritt sein Bewusstsein zurück.

Sams Bruder John beschrieb die Woche von den Organspendegesprächen bis zum Erwachen seines Bruders als Achterbahn. Heute hilft er ihm beim Umzug, denn Sam möchte wieder aufs College zurück…

Diese wahre Begebenheit ist für viele ein Wunder. Egal, wie jeder einzelne Leser dies in sein Glaubenssystem einordnet: fest steht, dass weder Ärzte noch Angehörige voreilig den Stecker (des Beatmungsgeräts und damit des Lebens) ziehen sollten. Fest steht, dass der Mensch und das menschliche Gehirn nicht sicher beurteilbar sind. Fest steht, dass sich uns das Wesen des Bewusstseins noch nicht erschlossen hat – weder konnte es bisher lokalisiert werden noch ist es bisher in seiner Einzigartigkeit verstanden worden.

Sicher ist: Hätten die Familie und Dr. Spetzler nicht an Sam geglaubt und ihm die Zeit und lebenserhaltende Unterstützung gegeben, die er benötigte, wäre Sam nicht auf dem Weg zu seinem Studium zurückzukehren, sondern sicher tot.

Quelle: http://www.thenewamerican.com/culture/faith-and-morals/10344-ariz-student-amazes-doctors-family-by-emerging-from-irreversible-coma

28. November 2011

Noch eine Fehldiagnose, Non heart-beating donor

von kinesiana

Stell dir vor, du wirst wach und liegst im OP – zur Organentnahme…

So geschehen auch in Frankreich. Ein 45jähriger Mann hatte in Paris einen Herzinfarkt und konnte an Ort und Stelle trotz aller Bemühungen des Rettungsdienstes nicht reanimiert werden. Daraufhin wurde er in die Klinik Pitie Salpêtrière eingeliefert, in der Organe schon nach einem Herzstillstand entnommen werden dürfen. Nach 90 Minuten schon lag der Mann im OP – bereit zur Organentnahme. Gerade noch rechtzeitig begann er wieder zu atmen und seine Pupillen reagierten wieder auf Licht. Das war seine Rettung in letzter Sekunde!

Dieser Mann kann heute wieder sprechen und laufen.

Ein Einzelfall? Nun, auch diesen Einzelfall hätte es nicht gegeben, hätte er sich auch nur wenige Minuten später regeneriert… Es ist und bleibt einfach ein Mensch, über den hier verfügt wird und genau das wird auch an diesem Beispiel deutlich. Ein Mensch reagiert individuell und braucht seine individuelle Zeit für eine individuelle Situation. Da kann man nicht – auch nicht mit dem Argument, anderen Menschen damit das Leben zu retten – einfach eingreifen auf Grundlage mediznischer Berechnungen. Das Herz dieses Mannes hat länger stillgestanden, seine Atmung länger ausgesetzt, als die Überlebensfähigkeit physiologisch-wissenschaftlich möglich gewesen wäre. Wissenschaftlich war dieser Mann irreversibel tot. Aber als Mensch war er es trotz Sauerstoffmangel ganz offensichtlich nicht! Dieser Mann lebt, obwohl es doch nicht möglich ist nach derzeitigem Erkenntnisstand.

Das Pilotprojekt, als „Non heart-beating donor“ bekannt, soll die Wartelisten der Menschen verkürzen, die auf Organe warten. Anders als derzeit noch in Deutschland, erlauben Großbrittannien, Belgien, Spanien, Holland, Schweiz, Österreich und einige Staaten der USA die Entnahme eines Organs schon nach einem Herzstillstand…

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,559972,00.html

 

 

 

4. September 2011

Kurz vor der Organentnahme erwacht!

von kinesiana


In Oklahoma erwachte im März 2008 der 21-jährige Zack Dunlap nach 4 Monaten kurz vor seiner Organentnahme.

Seine Mutter hat, nachdem die offizielle Diagnose Hirntod festgestellt wurde, einer Organentnahme zugestimmt, um einen anderen Menschen glücklich zu machen.

Später erzählte gab der junge Mann in NBC ein Interview. Er sagte hierin, dass er sogar hören konnte, dass die Ärzte ihn für hirntot erklärt hatten. Aber so seine Worte übersetzt: „Nur die Guten sterben jung, so blieb ich da.“

7 Wochen nach seinem Unfall war Zack wieder zuhause und konnte laufen…

Dr. Byrne sagt hierzu, dass dies eine Warnung bezüglich der Kriterien, die zur Hinrtoddiagnostik genutzt werden sein sollte und auch Dr. Shea beschreibt die Hirntodkriterien als wissenschaftliche Theorien, die mit großer Vorsicht behandelt werden sollten.

viaDoctor Says about “Brain Dead” Man Saved from Organ Harvesting – “Brain Death is Never Really Death” | LifeSiteNews.com.