Archive for ‘Dr. Anthony Atala’

24. Juni 2013

Die Forschung an Alternativen zur Organspende macht Fortschritte!

von kinesiana

Hier geht es zum englischsprachigen Video, leider ließ es sich nicht einbinden: http://landing.newsinc.com/shared/video.html?freewheel=90051&sitesection=nydailynews&VID=24887648

Wissenschaftler wollen den Körper durch seine eigene Regenerationskraft darin unterstützen Organe aus körpereigenem Gewebe nachwachsen zu lassen. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass dem zunehmenden Organmangel hierdurch künftig entgegen gewirkt werden kann. Da auch Gefäße aus eigenen Zellen implantiert werden können, muss in einigen Fällen auch nicht das ganze Organ ausgetauscht werden. Ist z.B. ein Herzkrankgefäß verengt, dann kann man dieses austauschen. Der Einsatzbereich ist groß.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition in alternative Therapien mit 3-Druckern, adulten (körpereigenen – NICHT zu verwechseln mit embryonalen!) Stammzellen und anderen Innovationen auf jeden Fall!
Vorteile dieser körpereigenen Gewebezüchtungen sind sowohl die schnellere Verfügbarkeit und damit wesentlich verkürzte Wartezeit auf ein Organ als auch der Verzicht auf Immunsuppressiva (das Immunsystem unterdrückende Medikamente, die Transplantierte i.d.R. lebenslänglich einnehmen müssen, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird).

Weitere Informationen hierzu auch hier:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/AG-Whole-Heart-Tissue-Engineering.119122.0.html

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5. Juni 2012

Was der Bio-Drucker kann

von kinesiana

In diesem PM-Artikel wird beschrieben, wie der Biodrucker aus körpereigenen Zellen Stück für Stück Organe dreidimensional ausdruckt. Vieles wird noch experimentiert, vieles funktioniert auch schon. Man nennt das regenerative Medizin. Dr. Atala räumt ein, dass noch viel Arbeit in das Projekt gesteckt werden muss.

Die Gelder hier zu investieren lohnt sich: bei einem kleinen Herz, das in der Entwicklungsphase erprobt wird, dauert der Druck ca. 40 Minuten und ca. nach 6 Stunden ziehen sich die Muskeln erstmals zusammen – das Herz schlägt!

Diese richtungsweisenden Erfolge machen Mut, denn langfristig können so Organe, Gewebe und Adern gedruckt werden und so die Wartezeit auf ein Organ verkürzen. Da körpereigene Zellen benutzt werden, wird das neue Gewebe auch toleriert und die Abstoßungsreaktion verhindert. Der Vorteil davon ist, dass keine nebenwirkungsreichen Immunsuppressiva lebenslänglich eingenommen werden müssen.

Vielleicht ist es doch eine Überlegung wert, einen Teil der bisher getätigten Ausgaben für Werbezwecke für den Organspendeausweis in die Forschung und Weiterentwicklung dieser neuen innovativen Therapieansätze zu stecken?

Quelle: Neue Nase aus dem Bio-Drucker – Organe – PM Online.

6. September 2011

Anthony Atala – Alternative zu Organspende in Sicht??

von kinesiana

Anthony Atala ist der Direktor des Wake Forest Instituts für Regenerative Medizin. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem Wachstum und der Regeneration von Organen. Sein Team entwickelte das 1. laborerzeugte Organ, das in einen Menschen implantiert werden konnte und er arbeitet nun daran, weitere Organe zu generieren… Nähere Informationen, auch Videos (engl.), auf der Website:

http://www.wakehealth.edu/wfirm/Anthony Atala | Profile on TED.com.

gefunden auf http://www.ted.com/speakers/anthony_atala.html