Archive for ‘Dr. Alan Shewmon’

13. September 2013

Umfassende Aufklärung zu Hirntod und Organspende

von kinesiana

Dieser umfassende offene Brief informiert über Hirntod und Organspende. Die Entstehung der Diagnose wird ebenso erklärt wie die Durchführung der Hirntoddiagnostik.

Dieser Brief beinhaltet Informationen, die in keiner Aufklärung zur Organspende fehlen dürfen!

 

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

 

„Zur Zeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende. Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur  machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.

Was ist los und was ist dran an diesem Hype?

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.

Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode…  Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied. …“

 

Bitte hier weiter lesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

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28. Juni 2013

Organspende – ja oder nein?

von kinesiana

Nimm deine Organe nicht mit in den Himmel – Diskussionen um eine umstrittene Spende

Ein Zitat aus dem lesenswerten Beitrag des WDR5:

„Der amerikanische Neurologe Alan Shewmon erforschte 12.000 Fälle von Hirntoten, die nicht zur Organspende freigegeben waren. Er fand so viele Patienten, die als Hirntote noch über Jahre weiter lebten, dass er das Hirntod-Konzept nicht länger befürwortet. Shewmon kam zu dem Schluss, das Gehirn steuere nicht allein die Körperfunktionen, sondern die Gesamtheit des Körpers sei daran beteiligt.“

Quelle: http://www.wdr5.de/fileadmin/user_upload/Sendungen/Lebenszeichen/2012/Manuskripte/130310ms_Mueser.pdf

Zu Wort kamen neben anderen auch Herr Gebhardt Focke, der sein Kind zur Organspende freigab und Frau Prof. Manzei

20. Oktober 2012

Is a brain-dead body an organism?

von kinesiana

Eine Darstellung (engl.) von Prof. Alan Shewmon:

http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/fb-21-03-2012-shewmon.pdf

2. Oktober 2012

Zum Anhören Alan Shewmon

von kinesiana

Übersetzter Vortrag von dem Mediziner Alan Shewmon zu einer Tagung des deutschen Ethikrats:

Wie lebending ist ein „hirntoter“ Mensch?

http://www.ethikrat.org/dateien/audio/fb-21-03-2012-shewmon-deutsch.mp3

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2. Oktober 2012

Vorschlag vom Mediziner Alan Shewmon für den Organspendeausweis

von kinesiana

Warnung: Es ist nicht sicher, dass Sie tot sind, wenn Ihre Organe entnommen werden!

Quelle: http://sciencefiles.org/tag/d-alan-shewmon/

10. April 2012

Interview mit Alan Shewmon, Neurologe und Bioethiker

von kinesiana

Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass der Wunsch mehr Organe für die Transplantation zur Verfügung zu haben, sich manipulativ auf die Hirntoddebatte auswirkt. Um einen Interessenkonflikt zu vermeiden, wird auch in den Diagnoseprotokollen verlangt, dass die den Hirntod diagnostizierenden Ärzte nicht am Transplantationsvorgang beteiligt sein dürfen – das ist der auf dem Papier festgelegte Schutz vor Missbrauch.

In diesem Interview erläutert er die Entstehung des Begriffs „Hirntod“ und erläutert die verschiedenen „Todesdefinitionen“.

An dieser Stelle möchte ich sein Schlusswort zitieren:

„Mein In­ter­es­se an dem Thema wurde stets vom Grund­satz wis­sen­schaft­li­cher Sorg­falt und Ex­akt­heit be­stimmt. Wenn man die Viel­zahl der Ar­ti­kel und Stu­di­en zum Hirn­tod der glei­chen Art von wis­sen­schaft­li­cher Ge­nau­ig­keit, von Peer-Re­view-Be­gut­ach­tung und evi­denz­ba­sier­ten Kri­te­ri­en aus­setz­te, wie es mit allen an­de­ren wis­sen­schaft­li­chen Fra­gen ge­schieht, dann wären wir nicht dort, wo wir jetzt sind.“

Das komplette Interview ist nachzulesen auf http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/report/m0ri0001.html