Archive for ‘Hirntod’

18. Februar 2014

Zweifel an der Hirntoddiagnostik

von kinesiana

Wie in der Huffingtonpost und der all-in.de aktuell zu lesen ist, liegen der Süddeutschen Zeitung Unterlagen vor, die den Leser an der Sicherheit der Hirntoddiagnostik hierzulande zweifeln lassen.

Es wird berichtet, dass schon ausgestellte Totenscheine korrigiert werden mussten, weil der Hirntod in einigen Fällen nicht nach den dafür vorgesehenen Richtlinien diagnostiziert worden sei, was den mangelnden Erfahrungen des medizinischen Personals zugeschrieben wurde. Der ehemalige geschäftsführende Arzt Dr. Gundolf Gubernatis beklagte der SZ gegenüber diesbezüglich ein Qualitätsdefizit in der Ausbildung der Ärzte.

Es sei nach den vorliegenden Unterlagen zur Feststellung des Hirntodes trotz Betäubung gekommen oder auch der Atemtest nicht korrekt durchgeführt worden.

Die Bundesärztekammer hält jedoch die Qualität der Hirntoddiagnostik für ausreichend. Der Vorstand der DSO, Rainer Hess, betonte, dass es in den vergangenen Jahren nur zwei mal zu einer Organentnahme nach einer regelwidrigen Hirntodfeststellung gekommen sei.

Bei Patienten, die keine Organspender sind, werden nach dieser Diagnose in der Regel die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet, da rechtlich gesehen der Tod eingetreten ist.

Quellen:

http://www.all-in.de/nachrichten/deutschland_welt/boulevard/SZ-Menschen-in-deutschen-Krankenhaeusern-werden-oft-faelschlicherweise-fuer-hirntot-erklaert;art15814,1539541#sthash.4cJ6oMlx.YoY3Wm2e.dpuf

http://www.huffingtonpost.de/2014/02/17/bericht-patienten-werden-faelschlicherweise-fuer-hirntot-erklaert_n_4804893.html

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9. Dezember 2013

N24 Diskussionsrunde zum Thema Organspende

von kinesiana

Interessante Diskussion mit Gebhard Focke / KAO, Daniel Bahr und dem Herzchirurgen Prof. Hetzer

Leider werden derzeit nur die Informationsschriften der BZgA von politischer Seite empfohlen und eine diesbezügliche Aussage des langjährigen Gesundheitsministers Daniel Bahr macht Hoffnung, dass auch die KAO-Aufklärung bald einen offiziellen Platz dort findet. Er wünscht sich, dass mehr Menschen sich mit dem Thema Organspende auseinander setzen und ist Herrn Focke und dem Verein KAO dafür dankbar, dass sie dazu beitragen, dass sich die Bevölkerung mit der Thematik auseinandersetzt.

Thematisiert werden in dieser Runde die Themen Hirntod, Organspendeausweis, Transplantationsskandal und Aufklärung

29. November 2013

Organverteilungsskandal und Hirntodzweifel

von kinesiana

Der leitende Oberarzt der Chirurgie und Spezialist für Transplantationsmedizin der Uniklinik Regensburg Dr. Marcus Scherer räumte in einem Vortrag in Ingolstadt ein, dass die Zweifel der Bevölkerung nicht ausschließlich dem „Organverteilungsskandal“ zuzuschreiben seien, sondern dass auch das „Tabuthema Hirntod“ und die „möglichen Fehler, die bei der Feststellung des Todes vor einer Organentnahme entstehen können“ möglicherweise zur Verunsicherung beitragen.
Es sei zwar eine sichere Methode, den Hirntod festzustellen, bekannt, jedoch nicht in jeder Klinik die Möglichkeit dazu vorhanden. Hierbei handelt es sich um das Spect-Röntgenverfahren.
Dr. Scherer spricht sich für die Widerspruchslösung aus, nach der jeder Mensch, der die Organspende nicht kategorisch ausgeschlossen hat, ein potenzieller Spender ist.
Vorgeschrieben ist in Deutschland bis dato zur Hirntodfeststellung die wiederholte klinische Untersuchung sowie der Atemstillstand-Test, der sogenannte Apnoe-Test. EEG und andere Möglichkeiten werden nur unter besonderen Umständen und fakultativ eingesetzt.
14. November 2013

Organhandel und Hirntodzweifel – Video

von kinesiana

Für den Inhalt und die Auswirkungen dieses Videos übernehme ich – wie immer! – keine Verantwortung. Wer die Fakten auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen möchte, kann dies gerne tun. Wer der Meinung ist, dass die Inhalte an den Haaren herbei gezogen sind, darf auch bei dieser Einstellung bleiben. Ich möchte es einfach teilen und mitteilen, dass durchaus Zweifel in Punkto Hirntod und Organspende bestehen und diskutiert werden.

4. November 2013

Video zur Organspende

von kinesiana

Einblicke und Hintergründe – hörenswert!

Inhalte:

Geld und Gewinn, Hirntodüberlegungen, Abstoßungsreaktionen des Immunsystems uvm.

13. Oktober 2013

Petition – Komplette (!) Aufklärung über Transplantation und Hirntod gefordert

von kinesiana

Wortlaut der Petition:

Noch 1952 galt der Mensch als tot, wenn das Kreislaufsystem irreversibel zusammenbrach. Erst 1968 galt der Hirntod bei den meisten Ärzten als endgültiger Tod eines Menschen.

Jeder der einer Transplantation zustimmt, stimmt auch erweiterten Lebenserhaltungsmassnahmen zu. Doch Ist ein Hirntoter wirklich tot? Das bezweifeln immer mehr Ärzte! Diese Arzte behaupten, dass erst der Herztod zum Tod führt! Lebende Organe können keinem toten Organismus entnommen und transplantiert werden! Lebende Organe werden einem noch lebenden Organismus entnommen! Wir fordern, dass diese Tasachen in allen verbreiteten Infos zum Thema Organtransplantatiotion auftauchen und festgehalten werden.

Begründung:

Aus ethischen und menschlichen Gründen gegenüber dem Spender.

Hier geht´s zum LInk:

https://www.openpetition.de/petition/online/organspende-komplette-aufklaerung-ueber-transplantation-und-hirntod

5. Oktober 2013

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

von kinesiana

Ich freue mich nun neben der Verbreitung über verschiedene Medien in unterschiedlichen Ländern auch die Autorin des offenen Briefes selbst, Frau Andrea von Wilmowsky, mit ihrem Video hier vorstellen zu dürfen:

„Mit diesem offenen Brief möchte ich der aktuellen Organspendekampagne 2013 etwas entgegensetzen.Ihr fehlt nämlich etwas ganz Wesentliches: die GANZE Wahrheit zum Thema. Die sollte man jedoch wissen, BEVOR man den Organspendeausweis ausfüllt!“

 

3. Oktober 2013

Buchtipp

von kinesiana

Regina Breul im Gespräch mit Wolfgang Waldstein. Hirntod – Organspende: Und die Kirche schweigt dazu.

Für kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben wie für die Organspende. Mit oft fragwürdigen Methoden wird für die Bereitschaft zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten Hirntod geworben. Im Gespräch mit dem renommierten Juristen Prof. Dr. Wolfgang Waldstein will Frau Dr. Regina Breul umfassend über die andere Seite der Transplantationsmedizin informieren, insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung.

http://www.amazon.de/Hirntod-Organspende-Kirche-schweigt-dazu/dp/3981594355/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1381012396&sr=1-1&keywords=regina+breul

3. Oktober 2013

Offener Brief zur Organspende bei TimeToDo-TV

von kinesiana

Ungefähr bei Minute 30 beginnt das Thema Organspende und der offene Brief von Andrea von Wilmowsky wird vorgelesen.

Nachzulesen ist der Brief u.a. auch hier: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

 

 

 

26. September 2013

Hirntod = Tod?

von kinesiana

Den für eine Organspende erforderlichen Hirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen ist längst nicht mehr unumstritten.

In diesem spannenden Hörfunkbeitrag kommen Dr. Jürgen in der Schmitten, Dr. Tanja Krones und Prof. Dieter Birnbacher zu Wort.

Nicht wenige Ärzte halten das derzeit bestehende Hirntodkonzept für überholt. Nach dem noch gültigen Konzept soll der Mensch, dessen Gehirn vollständig abgestorben ist, tot – hirntot – sein. Für einige Ärzte sind Hirntote Sterbende und werden durch die Organentnahme erst getötet. Dr. Jürgen in der Schmitten, Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf, schlägt einen offenen Umgang mit der Thematik vor. Patienten, bei denen der Hirntod festgestellt wurde, sollten nicht für tot erklärt werden, sondern stattdessen gesetzlich verankert werden, dass der Tod im Operationssaal bei einer Organentnahme erst eintritt. Vom ehrlichen Umgang mit der umstrittenen Thematik erhofft sich in der Schmitten eine steigende Akzeptanz in der Bevölkerung.

Zweifel werden laut: Man könne nicht sicher sein, dass im Falle des Hirntodes wirklich alles im Gehirn abgestorben ist – so Dr. Tanja Krones, leitende Ärztin für Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich.

Irritierende Berichte über Reaktionen von Hirntoten lassen Zweifel aufkommen. Bei Organentnahmen soll es vorkommen, dass Blutdruck und Herzfrequenz sprunghaft ansteigen. Sind das Nervenreflexe oder vielleicht doch noch Schmerzempfinden? 

In Deutschland bestehe Sorge darüber, dass Menschen die Organspende ablehnen könnten, wenn man über diese Problematik öffentlich spricht. Es gibt hier keine Vollnarkose zur Explantation, Schmerzen und Empfindungen werden offiziell abgestritten. Anders in der Schweiz, dort ist eine Vollnarkose zur Organentnahme Pflicht.

Die Debatte ums Hirntodkonzept ist nicht mehr im stillen Kämmerlein zu halten und wird international geführt. Es ist auch von Hirntod-Fehldiagnosen die Rede wie vor Kurzem bei der 40jährigen Patientin in den USA. Sie hatte eine Überdosis von muskelentspannenden Medikamenten und ihre Pupillen zeigten keine Reaktion. Auch in den weiteren Tests zeigte die Frau keinerlei Reaktion. So wurde die Patienten als hirntot diagnostiziert und für die Organentnahme vorbereitet. Am 5. Tag nach Einnahme der Medikamente bewegte sich die „Hirntote“ und überlebte ohne bleibende Nervenschäden.

Solche Fehlentscheidungen, aber auch die Diskussion um den tatsächlichen Eintritt des Todes zeigen uns, dass in der Diskussion um den Hirntod noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/2265762/