Archive for ‘Lazarus-Syndrom’

10. Februar 2017

Organspende – Pro und Contra aus buddhistischer Sicht – Bodhimitra

von kinesiana

5. Oktober 2013

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

von kinesiana

Ich freue mich nun neben der Verbreitung über verschiedene Medien in unterschiedlichen Ländern auch die Autorin des offenen Briefes selbst, Frau Andrea von Wilmowsky, mit ihrem Video hier vorstellen zu dürfen:

„Mit diesem offenen Brief möchte ich der aktuellen Organspendekampagne 2013 etwas entgegensetzen.Ihr fehlt nämlich etwas ganz Wesentliches: die GANZE Wahrheit zum Thema. Die sollte man jedoch wissen, BEVOR man den Organspendeausweis ausfüllt!“

 

3. Oktober 2013

Offener Brief zur Organspende bei TimeToDo-TV

von kinesiana

Ungefähr bei Minute 30 beginnt das Thema Organspende und der offene Brief von Andrea von Wilmowsky wird vorgelesen.

Nachzulesen ist der Brief u.a. auch hier: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

 

 

 

26. September 2013

Hirntod = Tod?

von kinesiana

Den für eine Organspende erforderlichen Hirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen ist längst nicht mehr unumstritten.

In diesem spannenden Hörfunkbeitrag kommen Dr. Jürgen in der Schmitten, Dr. Tanja Krones und Prof. Dieter Birnbacher zu Wort.

Nicht wenige Ärzte halten das derzeit bestehende Hirntodkonzept für überholt. Nach dem noch gültigen Konzept soll der Mensch, dessen Gehirn vollständig abgestorben ist, tot – hirntot – sein. Für einige Ärzte sind Hirntote Sterbende und werden durch die Organentnahme erst getötet. Dr. Jürgen in der Schmitten, Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf, schlägt einen offenen Umgang mit der Thematik vor. Patienten, bei denen der Hirntod festgestellt wurde, sollten nicht für tot erklärt werden, sondern stattdessen gesetzlich verankert werden, dass der Tod im Operationssaal bei einer Organentnahme erst eintritt. Vom ehrlichen Umgang mit der umstrittenen Thematik erhofft sich in der Schmitten eine steigende Akzeptanz in der Bevölkerung.

Zweifel werden laut: Man könne nicht sicher sein, dass im Falle des Hirntodes wirklich alles im Gehirn abgestorben ist – so Dr. Tanja Krones, leitende Ärztin für Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich.

Irritierende Berichte über Reaktionen von Hirntoten lassen Zweifel aufkommen. Bei Organentnahmen soll es vorkommen, dass Blutdruck und Herzfrequenz sprunghaft ansteigen. Sind das Nervenreflexe oder vielleicht doch noch Schmerzempfinden? 

In Deutschland bestehe Sorge darüber, dass Menschen die Organspende ablehnen könnten, wenn man über diese Problematik öffentlich spricht. Es gibt hier keine Vollnarkose zur Explantation, Schmerzen und Empfindungen werden offiziell abgestritten. Anders in der Schweiz, dort ist eine Vollnarkose zur Organentnahme Pflicht.

Die Debatte ums Hirntodkonzept ist nicht mehr im stillen Kämmerlein zu halten und wird international geführt. Es ist auch von Hirntod-Fehldiagnosen die Rede wie vor Kurzem bei der 40jährigen Patientin in den USA. Sie hatte eine Überdosis von muskelentspannenden Medikamenten und ihre Pupillen zeigten keine Reaktion. Auch in den weiteren Tests zeigte die Frau keinerlei Reaktion. So wurde die Patienten als hirntot diagnostiziert und für die Organentnahme vorbereitet. Am 5. Tag nach Einnahme der Medikamente bewegte sich die „Hirntote“ und überlebte ohne bleibende Nervenschäden.

Solche Fehlentscheidungen, aber auch die Diskussion um den tatsächlichen Eintritt des Todes zeigen uns, dass in der Diskussion um den Hirntod noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/2265762/

17. September 2013

Deutschlandfunk – Die Reise des Lazarus

von kinesiana

Martin Büdenbender www.Pixelio.de

Martin Büdenbender http://www.Pixelio.de

In diesem Beitrag, die Sie sowohl nachhören als auch lesen können, begleitet der Autor einen Patienten, der am Vormittag des Tages für hirntot erklärt wurde von der Intensivstation bis in den OP. Der Hörer (Leser) erlebt über den Autor Kai-Uwe Kohlschmidt den Ablauf einer Explantatation und die vorausgehenden Vorbereitungen mit.

Der Patient hatte nach einem Sturz eine Woche zuvor schwere Hirnverletzungen mit noch verhalten vorhandenen Stammhirnreflexen. Daher wurde zunächst eine Operation diskutiert, wegen fulminanter Verschlechterung jedoch nicht durchgeführt. Daraufhin wurde der Patient „konditioniert“, so dass er nun „freigegeben“ werden konnte.

Nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik und der Zustimmung der Angehörigen treffen die DSO und das Explantationsteam ein und der ehemalige Patient, jetzt laut Gesetz hirntoter Verstorbener, tritt seinen Weg von der Intensivstation über Untersuchungsräume in den OP an. Dabei beobachtet der Autor zu seiner Überraschung auch, dass er sich bewegt – er nennt ihn deswegen Lazarus – und dass das Herz plötzlich schneller schlägt. Der Herzchirurg Prof. Hetzer und der DSO-Koordinator erklären diese bei Hirntoten vorkommenden Phänomene.

Gleichzeitig wird im Beitrag erläutert wie es den auf Spenderorgane angewiesenen Organempfängern geht und welche Aufgaben die DSO und Eutotransplant übernehmen.

Hier ist der Beitrag zum Hören http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/09/12/drk_20130912_1930_5f27ef06.mp3

und zum Lesen http://www.dradio.de/download/205476/

13. September 2013

Umfassende Aufklärung zu Hirntod und Organspende

von kinesiana

Dieser umfassende offene Brief informiert über Hirntod und Organspende. Die Entstehung der Diagnose wird ebenso erklärt wie die Durchführung der Hirntoddiagnostik.

Dieser Brief beinhaltet Informationen, die in keiner Aufklärung zur Organspende fehlen dürfen!

 

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

 

„Zur Zeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende. Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur  machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.

Was ist los und was ist dran an diesem Hype?

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.

Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode…  Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied. …“

 

Bitte hier weiter lesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

8. Mai 2013

Interview mit Prof. Manzei zum Thema Hirntod und Organspende

von kinesiana

Ein aufschlussreiches Interview mit der Medizinsozilogin Prof. Alexandra Manzei zum Thema Hirntod und Organspende anlässlich einer Fachtagung zum Thema in der Katholischen Akademie München am 1.März 2013
Prof. Manzei war, bevor sie ihr Soziologiestudium begann und sich habilitierte, Intensivschwester. Sie spricht aus Erfahrung.

„Man möchte eben nicht hören, dass diese Spender eben nicht so tot sind wie andere Leichen auch, weil man dann die Ambivalenz, die damit drin steckt, eigentlich als unerträglich empfinden müsste…“ (Zitat Prof. Manzei). Auch spricht sie darüber, ob vielleicht ökonomische Interessen und Konkurrenzdruck eine Rolle spielen. Warum haben bestimmte Akteure ein Interesse daran, das Thema nur bis zu einem bestimmten Punkt aufzuarbeiten?

31. Oktober 2012

Ist die Organspende eine „gerechtfertigte Tötung“?

von kinesiana

Ab 1. November soll jeder Mensch ab 16 Jahren von seiner Krankenkasse regelmäßig an die Möglichkeit einer Organspende erinnert werden. Hiermit soll die Spendebereitschaft in Deutschland gefördert werden.

Steinmeier und Kauder sind der Meinung, es gäbe mehr wartende Empfänger als Spender, weil bisher nicht genug Werbung gemacht wurde, daher soll den Bürgern nun auf die Pelle gerückt werden, so Steinmeier. Die Menschen sollen zum Ja-sagen motiviert werden. Hierzu werden Informationen und der Organspendeausweis beigelegt, so dass es keine Mühe mehr macht, sich diese selbst zu besorgen.

Dennoch wird von einer „ergebnisoffenen Information“ gesprochen.

Herr Kauder jedoch rät zu mehr Transparenz, um die vorangegangenen Skandale bei der Organvergabe nicht unnötig ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen – daher wollen mehrere Kassen erst einmal Gras darüber wachsen lassen.

Aufklärungsarbeit leiste man im Übrigen schon seit mehreren Jahren, z. B. mit „Organspende macht Schule“, in der der Rapper Flo Bauer junge Menschen motiviert, doch lieber ihre Niere zu verschenken als ihren Arsch zu verkaufen.

Dass Menschen mit der Hirntoddiagnose tot im klassischen Sinne sind, ist schon lange umstritten und wir berichteten bereits mehrfach darüber, dass ihr Herz noch schlägt und auch Bewegungen stattfinden können während des Spendevorgangs. Der Organspendebefürworter Robert Truog von der Harvard University jedoch steht nicht für die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod: er bezeichnet die Organentnahmeprozedur als „gerechtfertigte Tötung“.

Ob in den unterschiedlichen Aufklärungsschriften der Krankenkassen jedoch hiervon die Rede sein wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-nur-mit-dem-neuen-herzen-sieht-man-gut-11944896.html

19. September 2012

Verzicht auf Schmerzbekämpfung bei potentiellen Organspendern zugunsten der Organentnahme

von kinesiana

Bei der Diskussion um die Novellierung des Transplantationsgesetzes bleibt ein heikler Punkt unerwähnt: die Konditionierung der potentiellen Organspender vor der offiziellen Hirntoddiagnose, d.h. zu einem Zeitpunkt, an dem sie auch rechtlich gesehen noch als
Lebende gelten. Darf beim bloßen Verdacht auf Hirntod schon auf Schmerzmittel verzichtet werden? Hat der potentielle Organspender nicht mehr das Recht auf eine Behandlung, die seinem eigenen Wohl dient? Ist es medizinisch und juristisch zu verantworten, dass es zu diesem Zeitpunkt vorwiegend um die Logistik der geplanten Organentnahme geht?

Der fachliche Hintergrund:

Schmerz- und Beruhigungsmittel sowie Muskelrelaxantien müssen im Körper des potentiellen Spenders abgebaut sein. Erst dann kann eine Hirntoddiagnostik durchgeführt werden, da diese Medikamente die Ergebnisse der Hirntoddiagnostik verfälschen. Der Patient kann nicht für tot erklärt werden, eine Organentnahme ist so rechtlich nicht möglich. Für die behandelnden Ärzte eine Gewissensfrage. Sie geraten in eine Zwickmühle. Denn einerseits müssen Schmerz- und Beruhigungsmittel vor der offiziellen Hirntoddiagnostik abgebaut sein, anderseits scheuen sich verantwortungsvolle Ärzte, bei „bloßem Verdacht auf Hirntod“ aus fremdnützigen Motiven die Schmerzmitteltherapie einzustellen. Das aber ist unumgänglich, wenn eine Hirntoddiagnostik mit anschließender Organentnahme geplant ist. Einige Kliniken lösen diesen Konflikt sehr pragmatisch zugunsten der Organspende: So empfehlen die Anästhesisten PD Dr. Marco Gruß und Prof. Markus A. Weigand von der Universitätsklinik Gießen in den Handreichungen für das Klinikpersonal, Zitat:

„Bereits ab dem Zeitpunkt des Verdachts auf Hirntod sollte man auf jegliche sedierende(n) Medikamente, Opiate und Muskelrelaxanzien verzichten. Zur Durchführung der Hirntoddiagnostik müssen Medikamentenwirkungen (nach den Richtlinien der Bundesärztekammer) sicher ausgeschlossen sein.“

(Intensivmedizin up 2 date 6/2010, S. 115).

Ein „Verdacht auf Hirntod“ reicht also aus. Wie viel Zeit wird dem potentiellen Spender für eine nur auf sein persönliches Wohl ausgerichtete adäquate Behandlung gewährt? Welche Wartezeiten müssen eingehalten werden, bis der Verdacht auf Hirntod zu Lasten des Patienten therapeutische Konsequenzen haben darf? Wie wird der Verdacht auf Hirntod verifiziert? Welche Kompetenz in der Einschätzung des Hirntodes muss ein Arzt haben, um bei einem bloßen „Verdacht“ für den Patienten derart schwerwiegende Entscheidungen zu treffen? Was zählt mehr? Die Fürsorge für einen komatösen Patienten im Todeskampf oder eine reibungslose, zeitnahe Organentnahme zugunsten des Organempfängers? Eine Gratwanderung und eine rechtliche Grauzone, über die im Vorfeld der Gesetzgebung diskutiert werden muss.
Wie brisant der gesamte Komplex rund um Hirntoddiagnostik und Organentnahme ist, zeigt eine Studie aus Niedersachsen, die in Fachkreisen für Aufsehen sorgte: Eine seriöse Hirntoddiagnostik setzt viel Erfahrung und ein umfangreiches Fachwissen voraus. Dieses
Fachwissen aber scheint nicht in jeder Klinik vorhanden zu sein. Das zumindest beklagte der Präsident der leitenden Krankenhausärzte 2006 im Dt. Ärzteblatt. Er kritisierte die drastische  Reduzierung fester, mobiler  Spezialistenteams für die Hirntoddiagnostik aus Kostengründen.
Stattdessen würden von der Dt. Stiftung Organtransplantation (DSO) von Fall zu Fall niedergelassene Neurologen „im Lassoprinzip“ hinzugezogen, denen es nicht selten an genügend Erfahrung bei der Hirntoddiagnostik mangele. Die Dt. Stiftung Organtransplantation bestritt derartige Vorwürfe vehement. Dabei kam der erfahrene HirntodExperte Prof. Hermann Deutschmann zu ähnlich alarmierenden Einschätzungen. Der Neurologe untersuchte im Auftrag der DSO,wie treffsicher die Hirntoddiagnostik in den
Kliniken der Region sei. Das Ergebnis ist brisant und sollte vor allem den politisch Verantwortlichen in Berlin zu denken geben, Zitat:

„Nicht selten werde zudem der Hirntod von Ärzten in kleineren Krankenhäusern
fälschlicherweise vermutet oder nicht exakt nach den Regeln der Bundesärztekammer
festgestellt. Das Team der Dt. Stiftung Organtransplantation aus Niedersachsen etwa
habe bei knapp 50 Untersuchungen in 21 Fällen den Hirntod nicht sichern können.“

(Dt. Ärzteblatt 2006 ; 103(19): Thimo Blöß: Organspende-Stiftung in der Kritik)

Das heißt, über ein Drittel der Hirntod-Diagnosen waren falsch. Und die potentiellen Organspender haben wahrscheinlich Stunden vor und nach der fehlerhaften Hirntoddiagnostik keine schmerzstillenden Medikamente mehr bekommen.

Es wäre ein Gebot der Fairness, spendewillige Bürger oder ihre Angehörigen über die medizinischen Notwendigkeiten und ethischen Fallstricke bei der Organspende zu informieren. Nur so ist für jeden Einzelnen eine Güterabwägung und damit eine tragfähige
Entscheidung für oder gegen Organspende möglich. Ansonsten wird das Unwissen gutwilliger Menschen ausgenutzt.
Diskutiert werden muss auch, in welcher Diskrepanz oft Patientenverfügungen und die Bereitschaft zur Organspende stehen. Viele Bürger wünschen sich bei infauster Prognose einen schrittweisen Therapieabbruch, verbunden mit einem sanften, schmerzfreien Tod,
begleitet von den Angehörigen. Das aber ist bei einer Organentnahme nicht möglich.
Organspende bedingt für den Spender medikamentöse und apparative Maximaltherapie, das heißt den Einsatz aller Möglichkeiten der High-Tech-Medizin, bis die Entnahmeoperation  abgeschlossen ist. Das kann Stunden, aber auch Tage dauern. All das muss der spendenwillige Bürger wissen. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, im geplanten Transplantationsgesetz endlich klarere und transparentere Regeln zu schaffen. Die Gesellschaft hat ein Anrecht auf seriöse, lückenlose Aufklärung, bei der die heiklen Punkte nicht wie bisher ausgeklammert werden.

Ergänzende Literatur: Dt. Ärzteblatt 2011; 108(40)
Schöne-Seifert, Bettina: Präfinale Spenderkonditionierung: ethische  Fragen

Ergänzung zum offenen Brief an die Bundeskanzlerin: Kritische Fragen zu Hirntod und Organspende – Dr. med. Regina Breul

http://www.organspende-aufklärung.de/offener-brief/
http://www.diagnose-hirntod.de/wp-content/uploads/2012/01/Schmerzmittelverzicht-bei-Organspende.pdf

4. Juli 2012

„Arglistige Täuschung“

von kinesiana

Auf diesen Leserbrief in der Odenwälder Zeitung möchte ich gerne verweisen: http://www.wnoz.de/index.php?WNOZID=fff063d9c381531df3e17ca7ff199807&kat=115&artikel=110070336&red=27&ausgabe=

Es wird darin Bezug genommen auf das 5. Gebot: Du sollst nicht töten! Wie soll ein Christ mit dem Thema Organspende umgehen, da es sich doch um einen Akt der Nächstenliebe handelt, nach dem Tod seine Organe anderen zum Leben zu geben?

Aber ist der Spender wirklich tot, wenn er, damit er nicht zuckt, eine Narkose bekommen muss (freiwillig), wenn Blutdruck und Puls in die Höhe schnellen, sobald das Skalpell angesetzt wird? Kann ein Toter diese Stressreaktionen zeigen?

Dieser Leserbrief wirft diese Frage erneut auf…

 

 

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