Archive for ‘Stammzellen’

18. September 2015

Lungen-Transplantation ohne Organspende in Sicht?

von kinesiana

Dieter Schütz / pixelio.de

Dieter Schütz / pixelio.de

Und wieder gibt es Fortschritte im Bereich des Tissue Engeneering! Wissenschaftlern ist es gelungen aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) Blutgefäß-Zellen einer Lunge zu bilden – so berichtet der aus Österreich stammende Harald Ott von der Harvard Medical School im Fachjournal „Nature Biotechnology“. Nicht nur die Blutgefäße, sondern auch die Lungen-Oberfläche könne nun mittels der iPS hergestellt werden, allerdings befinde man sich aber noch in einem frühen Stadium hierzu.

Die Wissenschaftler hoffen nun mit den maßgeschneiderten Zellen künftig ganze Lungen mit maßgeschneiderten Zellen eines Patienten zu besiedeln. Damit würden Nebenwirkungen wie Immunsuppression nach herkömmlicher Transplantation gegen die Abstoßung körperfremden Gewebes überflüssig.

Quelle: http://www.univadis.de/medical-news/173/Biologische-Kunst-Organe-Forscher-stellen-Lungen-Blutgefaesssystem-her?utm_source=newsletter+email&utm_medium=email&utm_campaign=medical+updates+-+daily&utm_content=363854&utm_term=automated_daily

Wer sich weiter über die iPS informieren möchte, kann dies z. B. hier tun: http://www.mpg.de/1022330/Stammzellen

 

13. September 2013

Umfassende Aufklärung zu Hirntod und Organspende

von kinesiana

Dieser umfassende offene Brief informiert über Hirntod und Organspende. Die Entstehung der Diagnose wird ebenso erklärt wie die Durchführung der Hirntoddiagnostik.

Dieser Brief beinhaltet Informationen, die in keiner Aufklärung zur Organspende fehlen dürfen!

 

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

 

„Zur Zeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende. Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur  machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.

Was ist los und was ist dran an diesem Hype?

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.

Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode…  Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied. …“

 

Bitte hier weiter lesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

3. Juli 2013

Wissenschaftler erstellen funktionstüchtiges Lebergewebe aus Stammzellen

von kinesiana

Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen menschliches Lebergewebe aus Stammzellen herzustellen.

Takanori Takebe gelang es mit seinem Team menschliches Lebergewebe heran wachsen zu lassen, indem er pluripotente Stammzellen mit anderen Zellen mischte und als 5mm große Gewebeklümpchen in das Gehirn einer Maus verpflanzte (in einem gläsernen Schädel). Dort entwickelte sich daraus menschliches Lebergewebe inclusive Blutversorgung.

Im Bericht der „Nature“ heißt es, dies sei das erste aus pluripotenten Stammzellen hergestellte funktionierende Organ. Davor konnten Organe nur aus embryonalen Stammzellen hergestellt werden, was ethische Kontroversen entstehen ließ. Die pluripotenten Stammzellen (iPS) jedoch werden aus Hautzellen des Patienten entnommen und in einen unspezifischen Zustand umprogrammiert, von dem aus sie sich in jede Zellform entwickeln können.

Laut Takebe übernimmt das Lebergewebe auch die leberspezifischen Funktionen.

Prof. Malcolm Alison, Stammzellbiologe an der Queen Mary University in London, geht davon aus, dass Menschen mit Leberversagen durch diese Mini-Lebern aus Hautzellen geholfen werden kann.

Prinzipiell, so Tabeke, besteht die Möglichkeit auch Nieren, Lungen und Bauchspeicheldrüsenteile so herzustellen – allerdings wird bis dahin noch einige Zeit vergehen.

Quelle: http://medicalxpress.com/news/2013-07-scientists-human-liver-stem-cells.html

 

24. Juni 2013

Die Forschung an Alternativen zur Organspende macht Fortschritte!

von kinesiana

Hier geht es zum englischsprachigen Video, leider ließ es sich nicht einbinden: http://landing.newsinc.com/shared/video.html?freewheel=90051&sitesection=nydailynews&VID=24887648

Wissenschaftler wollen den Körper durch seine eigene Regenerationskraft darin unterstützen Organe aus körpereigenem Gewebe nachwachsen zu lassen. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass dem zunehmenden Organmangel hierdurch künftig entgegen gewirkt werden kann. Da auch Gefäße aus eigenen Zellen implantiert werden können, muss in einigen Fällen auch nicht das ganze Organ ausgetauscht werden. Ist z.B. ein Herzkrankgefäß verengt, dann kann man dieses austauschen. Der Einsatzbereich ist groß.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition in alternative Therapien mit 3-Druckern, adulten (körpereigenen – NICHT zu verwechseln mit embryonalen!) Stammzellen und anderen Innovationen auf jeden Fall!
Vorteile dieser körpereigenen Gewebezüchtungen sind sowohl die schnellere Verfügbarkeit und damit wesentlich verkürzte Wartezeit auf ein Organ als auch der Verzicht auf Immunsuppressiva (das Immunsystem unterdrückende Medikamente, die Transplantierte i.d.R. lebenslänglich einnehmen müssen, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird).

Weitere Informationen hierzu auch hier:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/AG-Whole-Heart-Tissue-Engineering.119122.0.html

25. April 2013

Projekt Prometheus

von kinesiana

Das russische Militär hat sich zum Ziel gesetzt, noch in diesem Jahr mit der „Wiederbelebung“ einer Leber zu beginnen. Natürliche Organe und Gewebe sollen rekonstruiert werden mit dem Ziel der „Lebensrettung im Fall des Verlusts lebenswichtiger Organe aufgrund von Verletzungen, Infektionen oder bösartigen Tumoren“.

Es wird auch an der Möglichkeit gearbeitet, fertig konstruierte Organe möglichst lange lagern zu können.

Quelle: http://de.ria.ru/science/20130424/266001970.html

 

11. November 2012

Regenerative Medizin

von kinesiana

Eine sehr interessante Broschüre mit Methoden, die Organschäden möglicherweise verhindern und regenerieren können gibt es beim Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Download:

https://www.bmbf.de/pub/BMBF_RegenerativeMedizin_2012r.pdf

Diese Entwicklungen sind hochinteressant, gerade im Hinblick auf den weltweit vorherrschenden Spendermangel und die länger werdenden Listen der Menschen, die auf lebensrettende Organe warten!

Beschrieben werden innovative Methoden aus der Regenerativen Medizin, die die Selbstheilungskräfte des Körpers nutzen.

Gerade jetzt ist es wichtig, sich über diese Forschungen zu informieren, die künftig erfolgversprechende Alternativen sein können.

29. Dezember 2011

Gibt es bald weniger Hirntoddiagnosen?

von kinesiana

Wieder einmal hat die Wissenschaft einen Vorstoß gemacht in der Therapie mit adulten Stammzellen. In Tierversuchen wurde bereits bestätigt, dass diese intravenös verabreicht sekundäre Schäden, die nach einer Durchblutungsstörung im Gehirn entstehen können, abmildern. Bei Schafen konnte beobachtet werden, dass die Größe des betroffenen Areals kleiner wurde und die neurologischen Schäden bereits nach einigen Tagen verschwanden.

Weitere Forschungen müssen erfolgen, um diese Methodik auch für Menschen einsetzen zu können.

Dennoch bietet dieser neue Ansatz erfolgversprechende Aussichten, der vielen Menschen mit ischämischem Insult (250.000 jährlich in Deutschland) eine höhere Lebenserwartung und verbesserte Lebensqualität bieten könnte.

Es wäre zu wünschen, dass weitere Forschungsgelder in diesen Zweig investiert werden.

 

Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40406

 


24. September 2011

Stammzellen aus der Haut zum Einfrieren

von kinesiana

TICEBA bietet als die weltweit erste private Gewebebank seinen Kunden die persönliche und individuelle Einlagerung von Hautgewebe und den darin enthaltenen Stammzellen an – als einzigartige, geldwerte gesundheitliche Vorsorgeleistung auf höchstem Niveau und nach neuestem Stand der Wissenschaft und Technik.

Da die Wissenschaft und Forschung sich diesbezüglich weiter entwickelt, ist der Gedanke, sich so jung wie möglich Stammzellen aus der Haut konservieren zu lassen nicht abwegig.
Leider werden die Kosten noch als Investition vom Patienten getragen…

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15. September 2011

Kann man aus Stammzellen ein neues Organ züchten?

von kinesiana

 

 

 

 

 

 

Interessanter Artikel über die Stammzellenforschung – könnte das eine Alternative zur Organtransplantation sein?

Wissenschaftler arbeiten daran, aus körpereigenen Stammzellen ein neues Organ zu züchten, das dann auch nicht abgestoßen würde und keine anschließende lebenslängliche Immunsuppression zur Folge hätte. Keine langen Wartelisten mehr und auch keine Diskussionen über das Procedere der Explantation…

In Schweden wurde einem Mann, der an Luftröhrenkrebs litt, eine Luftröhre aus seinen eigenen Stammzellen gezüchtet.

mehr darüber:

Kann man aus Stammzellen ein neues Organ züchten? – WAS IST WAS.

Quelle: www.wasistwas.de



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