Archive for ‘Kirche’

5. November 2012

Menschenwürde

von kinesiana

Für den Medizinjuristen Franz Schadt ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod des Menschen eine reine Setzung – der Mensch werde damit „bei lebendigem Leibe zur Leiche erklärt“ und damit die Menschenwürde angetastet.

Da ein Hirntoter ein Sterbender sei und kein Toter habe er das Recht vor Übergriffen auf seinen Körper geschützt zu werden.

Nachzulesen: http://www.sonntag-sachsen.de/2012/11/05/auf-leben-und-tod/

 

 

4. Juli 2012

„Arglistige Täuschung“

von kinesiana

Auf diesen Leserbrief in der Odenwälder Zeitung möchte ich gerne verweisen: http://www.wnoz.de/index.php?WNOZID=fff063d9c381531df3e17ca7ff199807&kat=115&artikel=110070336&red=27&ausgabe=

Es wird darin Bezug genommen auf das 5. Gebot: Du sollst nicht töten! Wie soll ein Christ mit dem Thema Organspende umgehen, da es sich doch um einen Akt der Nächstenliebe handelt, nach dem Tod seine Organe anderen zum Leben zu geben?

Aber ist der Spender wirklich tot, wenn er, damit er nicht zuckt, eine Narkose bekommen muss (freiwillig), wenn Blutdruck und Puls in die Höhe schnellen, sobald das Skalpell angesetzt wird? Kann ein Toter diese Stressreaktionen zeigen?

Dieser Leserbrief wirft diese Frage erneut auf…

 

 

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27. April 2012

Kardinal Woelki fordert eine transparente Debatte über den Todeszeitpunkt des Menschen

von kinesiana

Wie die Katholische Sonntagszeitung des Bistums Berlin berichtet ermahnt Rainer Maria Kardinal Woelki, das Hirntod-Kriterium auf den Prüfstand zu stellen. Der Tod sei für Christen gleichbedeutend mit der Trennung von Leib und Seele, allerdings bestehen Zweifel daran, ob das bei als hirntot diagnostizierten Menschen wirklich der Fall sei. Der Erzbischof erklärte: “Denn der Mensch darf niemals als Mittel zum Zweck missbraucht werden, auch wenn das Ziel ein solches hehres ist, wie das Leben eines anderen zu retten und zu verlängern”
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18. März 2012

Christliche Sichtweise zur Organspende

von kinesiana

Ist die Organspende ein Akt der Nächstenliebe?

Warum die heutige Praxis Organe zu transplantieren aus christlicher Sicht abzulehnen ist, beschreibt Anton Wengersky in dem Artikel „Der Hirntod ist nicht der natürliche Tod“.

http://www.vision2000.at/?nr=2012/2&id=1006

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7. November 2011

Hirntoddebatte: Ein ‚Mahnbrief‘ von Thomas von Aquin

von kinesiana

Organspende, Hirntod – das waren zu Lebzeiten des Kirchenlehrers Thomas von Aquin noch keine medizinisch und ethisch diskutierten Fragen. Doch was würde er dazu sagen, wäre er unser Zeitgenosse? Von Marcus Knaup

weiterlesen: http://www.kath.net/detail.php?id=33775

 

11. Oktober 2011

Akt der Nächstenliebe?

von kinesiana

In diesem Artikel wird die Frage aufgeworfen, ob es sich tatsächlich um einen Akt der Nächstenliebe und großherziger Solidarität handelt, seine Organe nach dem Tod zu spenden.

Genau an diesem Punkt beginnt das Dilemma, denn Marcus Knaup erklärt detailliert, dass ein Mensch, bei dem die Diagnose Hirntod gestellt wird, deswegen nicht gänzlich tot ist, sondern dass noch 97% von ihm leben.

Die technischen Fortschritte des 20. Jahrhunderts führten dazu, dass ein Mensch lediglich durch Geräte beatmet und am Leben gehalten wird, sein Organismus dies aus eigener Kraft jedoch nicht mehr aufrecht erhalten könnte. Das „Coma depassé“ wurde zu einem Begriff für Patienten, deren Gehirn die Funktion bei erhaltenen Lebensfunktionen eingestellt hat. Bis 1968 wurde nicht in Frage gestellt, dass es sich um Patienten, also um Lebende handelt.

In diesem Jahr trafen sich dann Mediziner, Theologen, Juristen und Ethiker und es wurde beschlossen, dass der komatöse Zustand nun als tot bezeichnet wurde. Das Leben wurde definiert – und reduziert –  über den Funktionszustand des Gehirns. Die festgelegte Definition beschloss, dass ein Patient, dessen Gehirn nicht mehr funktionierte, der keine Reflexe und keine Spontanatmung mehr zeige, tot sei.

Dies hatte einerseits zur Folge, dass nicht weiter therapiert wurde, war die Diagnose Hirntod einmal gestellt, andererseits waren hiermit der Transplantationsmedizin Tür und tor geöffnet, da der ehemalige Patient hiermit zur Leiche umdefiniert wurde, der man auch auf rechtlich sicherem Boden Organe entnehmen durfte.

mehr hierzu im Original:

 

 

 

KATH.NET – Katholischer Nachrichtendienst.

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2. September 2011

Lebensrettung durch Tötung?

von kinesiana

D-EEG-18.pdf (application/pdf-Objekt).

Eine Aufklärung von Professor Dr. Wolfgang Waldstein, veröffentlicht unter dem Namen „Hirntod“ und Organtransplantation“ bei http://www.aktion-leben.de

Hierin ist u.a. von dokumentierten Fällen die Rede, „in denen nach der Hirntoddiagnose den für tot Erklärten die Organe nicht entnommen werden konnten und sie überlebt haben und wieder gesund geworden sind. …“

Quelle: aktion-leben.de

30. August 2011

Hirntod ist nicht Tod!

von kinesiana

Eine kritische Betrachtung der Hirntoddiagnose aus philosophischer und medizinischer Sicht.
Ein interessanter Teil des Textes handelt vom umstrittenen Apnea-Test, der für die rechtskräftige und somit für die Explantation notwendige Feststellung des Hirntods zwingende Voraussetzung ist.
Dr. Cicero Coimbra, klinischer Neurologe aus Brasilien vertritt die Meinung, dass mit dieser Untersuchung sogar den Tod des Patienten auslösen kann, indem er zu einem unwiderruflichen intra-cranialen Kollaps oder zu Herzstillstand führen kann. Er führt aus, dass viele Patienten – auch schwerst Hirnverletzte – wieder gesund werden können, da ihr Nervengewebe nur aufgrund verringerter Durchblutung ruht und nicht irreversibel geschädigt sein muss.

http://www.aktion-leben-fulda.de/html/img/pool/217_Hirntod.