Archive for ‘Allgemein’

9. Dezember 2013

N24 Diskussionsrunde zum Thema Organspende

von kinesiana

Interessante Diskussion mit Gebhard Focke / KAO, Daniel Bahr und dem Herzchirurgen Prof. Hetzer

Leider werden derzeit nur die Informationsschriften der BZgA von politischer Seite empfohlen und eine diesbezügliche Aussage des langjährigen Gesundheitsministers Daniel Bahr macht Hoffnung, dass auch die KAO-Aufklärung bald einen offiziellen Platz dort findet. Er wünscht sich, dass mehr Menschen sich mit dem Thema Organspende auseinander setzen und ist Herrn Focke und dem Verein KAO dafür dankbar, dass sie dazu beitragen, dass sich die Bevölkerung mit der Thematik auseinandersetzt.

Thematisiert werden in dieser Runde die Themen Hirntod, Organspendeausweis, Transplantationsskandal und Aufklärung

3. Oktober 2013

Offener Brief zur Organspende bei TimeToDo-TV

von kinesiana

Ungefähr bei Minute 30 beginnt das Thema Organspende und der offene Brief von Andrea von Wilmowsky wird vorgelesen.

Nachzulesen ist der Brief u.a. auch hier: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

 

 

 

13. September 2013

Umfassende Aufklärung zu Hirntod und Organspende

von kinesiana

Dieser umfassende offene Brief informiert über Hirntod und Organspende. Die Entstehung der Diagnose wird ebenso erklärt wie die Durchführung der Hirntoddiagnostik.

Dieser Brief beinhaltet Informationen, die in keiner Aufklärung zur Organspende fehlen dürfen!

 

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

 

„Zur Zeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende. Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur  machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.

Was ist los und was ist dran an diesem Hype?

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.

Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode…  Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied. …“

 

Bitte hier weiter lesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=391

20. Juli 2013

Interessante Umfrage

von kinesiana

Nach den Manipulationen an der Warteliste ist das Vertrauen deutscher Bürger in die Organspende erschüttert. Die DSO  (Deutsche Stiftung Organtransplantation richtet sich nun organisatorisch neu aus – unter anderem sollen Bund und Länder künftig im Stiftungsrat mitbestimmen.

Auf die Frage, o die Änderungen der DSO ausreichen, das Vertrauen der Deutschen in die Organspende zu stärken fiel eindeutig aus:

  • 27,6% der Befragten waren der Meinung, dass die DSO zukünftig gut genug aufgestellt sein wird, um das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen
  • 71,4% waren der Meinung, dass sich das verspielte Vertrauen nur mit staatlicher Kontrolle wieder aufbauen lässt
  • 2% hatten keine Meinung

Dr. Harald Terpe, Bundestagsabgeordneter der Grünen, bezeichnet die neuen Veränderungen der DSO als „reine Kosmetik“, da die Ministerialbeamten, denen nun das Stimmrecht gewährt wurde, in der Praxis leicht von den anderen Mitgliedern überstimmt werden können.

Sowohl Dr. Terpe als auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordern eine staatliche Rechtsaufsicht.

Quelle: http://www.gerechte-gesundheit.de/debatte/umfragen.html

 

 

14. Juli 2013

Lied erweckt 7-jähriges Mädchen aus dem Koma

von kinesiana

Es geht zwar nicht um den Hirntod, aber trotzdem finde ich diese Meldung, die ich erst jetzt entdeckte, sehr wichtig.

Nach einer Hirnblutung fiel die 7-jährige Charlotte ins Koma. Die Mutter wurde bereits „auf das Schlimmste vorbereitet“, aber es kam anders. Als man die Mutter darauf vorbereitete, sich von ihrer Tochter zu verabschieden, sang sie ihrer Tochter das Lied „Rolling in the deep“ von Adele am Krankenbett vor – die Kleine erwachte daraufhin das 1. Mal! Die Mutter wiederholte ihren Gesang und nach und nach ging es dem Mädchen immer besser. Hier kann man die unter die Haut gehenden Fotos des Mädchens sehen: http://www.dailymail.co.uk/health/article-2161023/Charlotte-Neve-7-wakes-coma-mother-sings-Adeles-song-Rolling-Deep.html

http://www.erdbeerlounge.de/stars-entertainment/Adele-Song-weckt-Maedchen-aus-Koma-24673/

Und hier ist das Lied:

 

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4. Juli 2013

Grauzone Organspende

von kinesiana

3. Juli 2013

Plan zur Kopftransplantation

von kinesiana

Dr. Sergio Canavero legt einen Plan zur Kopftransplantation vor. Er glaubt, dass es möglich ist, den Hauptnervenstrang zwischen Hirn und Körper zusammenzufügen. Hiermit möchte er querschnittsgelähmten Patienten einen funktionierenden Körper ermöglichen.

Hierzu müssten Spenderkörper und Kopf des Patienten gekühlt werden, das Herz wird kurz angehalten und der Kopf schnellstmöglich mit dem neuen Körper verbunden. Wenn der Nervenstrang zwischen Kopf und Körper mit einem sehr scharfen Messer getrennt wird, glaubt Canavero daran, dass die Zellen durch ihre Regenerationsfähigkeit mit den neuen Partnern verschmelzen können.

Bislang wurde diese Operation noch nicht versucht. Sie würde ca. 10 Mio. Euro kosten.

Quellen:

http://futurezone.at/future/16843-arzt-legt-plan-fuer-kopf-transplantation-vor.php

http://www.shortnews.de/id/1036301/menschenkoepfe-transplantieren-ist-laut-neurowissenschaftlern-moeglich

 

3. Juli 2013

Alternative zur Lebertransplantation?

von kinesiana

Durch die Schlagzeilen der Uniklinik Münster wurde die Aufmerksamkeit auf eine Therapieeoption gerichtet, die Lebertransplantationen nicht nur verzögern, sondern auch verhindern kann: Die MARS

Es handelt sich dabei um eine Art Dialyse für die Leber. Behandelt werden damit Patienten mit akutem oder chronischem Leberversagen. Einige davon konnten erfolgreich rekompensiert werden, so dass eine Lebertransplantation nicht notwendig wurde!

Die Effektivität dieser Albumin-Dialyse konnte in mehreren multizentrischen Studien belegt werden.

http://archiv.lebertransplantation.eu/mars.htm

 

 

1. Juli 2013

Wahrnehmungen im Koma!

von kinesiana

PatienthoertIch möchte einige Worte zitieren, die eine Ehefrau im erwähnten Blog berichtet:

„Ja, ich weiß. Ich war tot –  aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin.“
Er sprach weiter uns sagte zu mir: „Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm.“

Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.

Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.

http://hypoxischer-hirnschaden.blogspot.de/search/label/Reanimation

 

Dieser Bericht zeigt ein weiteres Mal, dass jeder Arzt, jede Schwester, jeder Angehörige – einfach jeder Mensch, der mit einem Komapatienten zu tun hat, sich immer und ausnahmslos so verhalten muss, dass alles was gesagt und getan wird auch vom Patienten gehört werden kann. Es MUSS zwingend davon ausgegangen werden, dass bewusstlose Patienten Wahrnehmungen besitzen und sich im Nachhinein auch teilweise daran erinnern können!

Niemand darf sich anmaßen am Bett des Patienten Dinge zu sagen, die ihn beängstigen könnten oder herablassende Bemerkungen über ihn machen. Es darf auch nicht wortlos an ihm herumgezerrt werden beim Betten und der Körperpflege.

Die Würde des Menschen ist unantastbar! Immer!

 

1. Juli 2013

Organspende für den Lebensunterhalt

von kinesiana

„Wenn jemand existenziell bedroht ist, sollte er die Möglichkeit haben, sich und seine Familie durch den Verkauf von Organen zu finanzieren“, so Volkswirtschaftswissenschaftler Peter Oberender, Professor der Uni Bayreuth, im Blick auf Bezieher von Hartz IV-Leistungen. Wenn dieser Vorschlag Anwendung finden sollte, wird der Gedanke an Zwangsentnahmen von Organen bei finanziell verschuldeten Menschen bald keine Utopie mehr sein. Wie schnell es nämlich vorbei sein kann mit Ethik und Moral, zeigt unter anderem das Beispiel Euthanasie in Holland: Nach einer kurzen „Einführungszeit“, wo im Krankenhaus jeder Schwerkranke selber wählen konnte, ob er weiterleben oder lieber sterben wollte, trauten sich schon bald Patienten und alte Menschen kaum noch ins Spital. Sie konnten nicht mehr sicher sein, ob man sie nicht gegen ihren Willen tötet. Da so schnell durch den Faktor Geld aus „Gesundheitsökonomie“ eine Krankheits- und Todeskultur werden kann, braucht es unser aller Wachsamkeit und gründliches Aufdecken jeder Fehlentwicklung.