Studie zur Untersuchung des BSD (Brain Stem Death) in Großbritannien

von kinesiana

Eine in Großbritannien durchgeführte Studie zeigt überraschende Ergebnisse.

In den Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes bzw. dort vorgeschriebenen Hirnstamm-Todes wird – wie in Deutschland übrigens auch – darauf verwiesen, dass die klinische Untersuchung eine medikamentös bedingte Intoxikation ausschließen muss. Sedativa wie z. B. Thiopental können die Ergebnisse möglicherweise beeinflussen und müssen daher rechtzeitig abgesetzt werden, wenn eine Hirntoddiagnostik geplant wird.

Unterschiedliche Faktoren wie Dosis, Einnahmedauer, Leber- und Nierenfunktion, aber auch die Zuverlässigkeit serologischer Laboruntersuchungen spielen dabei eine Rolle und können für unterschiedliche Wartezeiten sorgen, die bis zur möglichen Diagnostik der klinischen Untersuchung einzuhalten ist.

Erstaunlicherweise führten laut Quellenangabe nicht alle befragten neurologischen Intensivzentren eine Bestimmung des Thiopental-Spiegels durch, obwohl eine trotz Intoxikation durchgeführte klinische Diagnostik ohne apparative Zusatzuntersuchung möglicherweise falsche Ergebnisse liefern kann.

Wie häufig in den befragten Zentren Großbritanniens apparative Zusatzdiagnostik angewandt wird und wie zuverlässig Ärzte die verschiedenen Methoden einstufen ist ebenfalls hier nachzulesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?p=372

Originalquelle:

Quelle: http://journal.ics.ac.uk/pdf/1403250.pdf

© The Intensive Care Society 2013

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