Organspende für den Lebensunterhalt

von kinesiana

„Wenn jemand existenziell bedroht ist, sollte er die Möglichkeit haben, sich und seine Familie durch den Verkauf von Organen zu finanzieren“, so Volkswirtschaftswissenschaftler Peter Oberender, Professor der Uni Bayreuth, im Blick auf Bezieher von Hartz IV-Leistungen. Wenn dieser Vorschlag Anwendung finden sollte, wird der Gedanke an Zwangsentnahmen von Organen bei finanziell verschuldeten Menschen bald keine Utopie mehr sein. Wie schnell es nämlich vorbei sein kann mit Ethik und Moral, zeigt unter anderem das Beispiel Euthanasie in Holland: Nach einer kurzen „Einführungszeit“, wo im Krankenhaus jeder Schwerkranke selber wählen konnte, ob er weiterleben oder lieber sterben wollte, trauten sich schon bald Patienten und alte Menschen kaum noch ins Spital. Sie konnten nicht mehr sicher sein, ob man sie nicht gegen ihren Willen tötet. Da so schnell durch den Faktor Geld aus „Gesundheitsökonomie“ eine Krankheits- und Todeskultur werden kann, braucht es unser aller Wachsamkeit und gründliches Aufdecken jeder Fehlentwicklung.

Advertisements

One Trackback to “Organspende für den Lebensunterhalt”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: