Spiegelartikel von 1968 zum Thema Hirntod und Organspende

von kinesiana

Bereits im Jahr 1968 gab es Kontroversen zur Organspende. Der Transplanteur Barnard erklärte seine Haltung  mit den allseits bekannten Argumenten, dass dem Spender nicht mehr geholfen, das Leben des Empfängers jedoch gerettet werden könne.

Bereits 1964 wurde in England ein nach einer Schlägerei tödlich verletzter Mann eingeliefert, reanimiert und anschließend beatmet. Nach englischem Gesetz war dieser Patient am Leben. Nach 24 Stunden entfernte man ihm eine Niere und transplantierte sie einem anderen Patienten – nach der Organentnahme wurde die Beatmung abgeschaltet.

Kritiker befürchteten laut diesem 45 Jahre alten Spiegelartikel jedoch Organhandel auf dem Schwarzmarkt, Meuchelmorde und Ärzte, die voreilig zu den Herzen noch nicht gestorbener Patienten greifen könnten.

Als Ausgleich hierzu befürwortete Prof. De-Bakey bereits zu jener Zeit die Konstruktion automatischer Organe wie Nieren, Lungen und Herzen aus Transistoren, Stahl und Plastik!

Originalartikel Spiegel 1968: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45465397.html

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