Hirntod – Organspende – Irrtum?!? 19-jährige nach Hirntoddiagnose aufgewacht

von kinesiana

So geschehen in Dänemark im Oktober 2011.

Heute ist Carina fast vollständig genesen. Noch vor einigen Monaten rang sie nach einem Autounfall um ihr Leben. Da ihr Gesundheitszustand sehr bedenklich war, wurde den Eltern die Frage gestellt, ob sie lieber die Geräte abschalten möchten, da Carina bestenfalls schwer behindert werden würde oder ob die Geräte weiter laufen sollen – zum Zwecke der Organspende. Nachdem den Eltern mehrfach versichert worden war, dass keinerlei Hirnaktivität mehr vorhanden sei, stimmten sie einer Organentnahme bei ihrer Tochter zu. Warum Carina noch lebt, können Sie hier nachlesen:

http://www.bild.de/news/ausland/organspende/hirntote-patientin-wacht-in-klinik-wieder-auf-25914394.bild.html

http://nachrichten.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-1.2972971

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt, dass dies in Deutschland nicht geschehen kann und die Hirntoddiagnose absolut sicher sei. Bis vor kurzem wurde auch für ausgeschlossen erklärt, dass Organe aus persönlichen Motiven an der Warteliste vorbei vergeben werden. Wie soll ausgeschlossen werden, dass nicht auch bei der Hirntod-Diagnostik Fehler vorkommen, so wie in diesem und einigen anderen international bekannten Fällen?

Auch wenn immer wieder davon ausgegangen wird, dass in Deutschland eine Null-Linie des EEGs vorhanden sein muss oder bildgebende Verfahren die Diagnose Hirntod untermauern müssen, so ist das nicht zwingend der Fall! Der Hirntod kann häufig ohne diese technischen Hilfsmittel diagnostiziert werden. Die genauen Kriterien können Sie hier nachlesen:

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.7.45.3252

 

 

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One Comment to “Hirntod – Organspende – Irrtum?!? 19-jährige nach Hirntoddiagnose aufgewacht”

  1. Zum Thema Organspende, haben wir uns vor einigen Monaten bereits Gedanken über dieses Thema gemacht.
    Es war nicht nur uns klar, sondern ganz vielen anderen Menschen auch, dass die Wissenschaft geradezu aufgefordert wäre , dieses Thema zu klären. Wir übersehen dabei nicht, dass es darum geht, Menschenleben zu retten, wir dürfen aber auch die Augen davor nicht verschließen, dass es eventuell auch Mord bedeuten könnte, wenn unklar ist, ob der Mensch, dem das Organ entnommen wird, bereits endgültig tot ist, oder nicht. Offensichtlich ist sich die Wissenschaft bzw. die Experten nicht einig darüber und so lange es so ist, bleibt immer ein Zweifel, der dringend geklärt werden müsste. Es wäre an der Zeit, dass sich die Angehörigen der Verstorbenen, (Hirntoten) gegen eine Entnahme eines Organes wehren, bevor nicht klar ist, ob der Verstorbene auch endgültig tot, oder „Hirntot“ ist. Denn diese Frage ist bis heute nicht endgültig geklärt.

    Herta Sungur

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