Künstliche Luftröhre – dem Patienten geht es gut!

von kinesiana

Künftig soll es möglich sein, Spenderorgane durch Gewebe aus dem Bioreaktor zu ersetzen. Dass das funktioniert zeigt ein 36-jähriger Patient mit einem Speiseröhrentumor, für den die letzte Option eine Speiseröhrentransplantation war. Da kein Spenderorgan zur Verfügung stand, bekam er eine Speiseröhre aus Nanopolymer, das in einem Bioreaktor 36 Stunden brauchte, bis es verwendet werden konnte. Dies ist nun 1 Jahr her und für diesen Monat sind 2 weitere Operationen dieser Art geplant.
Vorteil des Tissue Engineering ist, dass der Körper sich nicht gegen fremde Zellen wehren muss und daher keine Immunsuppression erforderlich ist.
Bisher diskutierte Anwendungsbereiche sind auch Lunge, Herzklappen, Haut und Knorpel.

Es besteht Forschungsbedarf, aber ein Weiterdenken in diese Richtung bringt Vorteile für den Empfänger (keine Abstoßeungsreaktion – keine Medikamente!) und ebenfalls für die potentiellen Spender, da die Hirntoddiagnostik nicht umsonst sehr umstritten ist.

Nähere Informationen und Quellen: http://www.welt.de/gesundheit/article106485405/Patient-lebt-ein-Jahr-mit-kuenstlicher-Luftroehre.html

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