Bereits ab dem Zeitpunkt des Verdachts auf Hirntod sollte man auf jegliche sedierende Medikamente, Opiate und Muskelrelaxanzien verzichten

von Wasserwerk

Wer im Internet nach Information über „gesetzliche grundlagen organspende“ sucht findet u.a. dieses PDF aus dem die Überschrift stammt.

Sedierende Medikament wirken auch beruhigend und schmerzlindernd. Ließt sich irgendwie ganz logisch die Überschrift, aber wenn ich genauer darüber nachdenke bedeutet dies für mich, dass Ärzte mit dieser Aussage automatisch in einen Konflikt gestürzt werden. Beruhige ich den Patienten und lindere ich sein Leid, oder lasse ich ihn leiden, damit dessen Organe möglicherweise einem anderen Menschen „helfen“ können.

Sehr bedenklich erscheint mir auch das Wort Verdacht, welche Ausbildung, welche Erfahrung, welche Position muss oder darf ein Arzt haben um so einen schwerwiegenden Verdacht aussprechen zu dürfen oder gar zu müssen?

Spenderkonditionierung beginnt scheinbar bereits vor der abgeschlossenen Hirntoddiagnose.

Und was ist wenn der Verdacht sich nicht bestätigt ? – Wie soll ein Arzt dem erwachten Patienten erklären, dass er ihn hat leiden lassen ? – In dieser Situation möchte ich kein Arzt sein und hoffentlich werden die Ärzte nicht unter Druck gesetzt, so dass sie dadurch ihren Eid vergessen.

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