Was der Bio-Drucker kann

von kinesiana

In diesem PM-Artikel wird beschrieben, wie der Biodrucker aus körpereigenen Zellen Stück für Stück Organe dreidimensional ausdruckt. Vieles wird noch experimentiert, vieles funktioniert auch schon. Man nennt das regenerative Medizin. Dr. Atala räumt ein, dass noch viel Arbeit in das Projekt gesteckt werden muss.

Die Gelder hier zu investieren lohnt sich: bei einem kleinen Herz, das in der Entwicklungsphase erprobt wird, dauert der Druck ca. 40 Minuten und ca. nach 6 Stunden ziehen sich die Muskeln erstmals zusammen – das Herz schlägt!

Diese richtungsweisenden Erfolge machen Mut, denn langfristig können so Organe, Gewebe und Adern gedruckt werden und so die Wartezeit auf ein Organ verkürzen. Da körpereigene Zellen benutzt werden, wird das neue Gewebe auch toleriert und die Abstoßungsreaktion verhindert. Der Vorteil davon ist, dass keine nebenwirkungsreichen Immunsuppressiva lebenslänglich eingenommen werden müssen.

Vielleicht ist es doch eine Überlegung wert, einen Teil der bisher getätigten Ausgaben für Werbezwecke für den Organspendeausweis in die Forschung und Weiterentwicklung dieser neuen innovativen Therapieansätze zu stecken?

Quelle: Neue Nase aus dem Bio-Drucker – Organe – PM Online.

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