Archive for Juni, 2012

26. Juni 2012

Ist das Gehirn nun ganz tot oder nicht, wenn die Diagnose hirntot gestellt wird??

von kinesiana

In der von der DSO gestalteten Broschüre „Kein Weg zurück“ wird erwähnt, dass nicht alle Hirnfunktionen durch klinische oder apparative Untersuchungen in ihrer Gesamtheit erfasst werden können. Dies sei auch aus medizinischer Sicht unnötig.

Das Konzept erhebt nicht den Anspruch den Tod jeder einzelnen Hirnzelle nachzuweisen, sondern ist empirisch begründet, heißt es weiter.

Hier die Broschüre: http://www.organspende-info.de/downloads/24-134-386/DSO_KeinWegzurueck.pdf

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21. Juni 2012

Kein Sterben in Würde

von kinesiana

Vortrag von Prof. Andreas Zieger: http://www.subventionsberater.de/sterben/zieger.pdf

Der Fall Terry Schiavo und die Konsequenzen aus medizinischer, ethischer und juristischer Sicht

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19. Juni 2012

Erweiterte Widerspruchslösung?

von kinesiana

Es wurde beschlossen, dass alle Bürger ab 16 Jahren regelmäßig befragt werden sollen, ob sie sich als Organspender zur Verfügung stellen – das ging durch aller Munde und wurde auch vom Bundesrat gebilligt.

Nun könnte es einen Schritt weiter gehen: Dem hessischen Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) fehlt eine verbindliche Lösung, für alle die sich nicht erklären. Er hält es für zumutbar, eine erweiterte Widerspruchslösung anzudenken. Das heißt: Wenn ein „Verstorbener“ (für viele Kritiker ist ein Mensch mit Hirnversagen kein Verstorbener!) sich nicht zur Organspendefrage erklärt habe, dann müssen die Angehörigen im Ernstfall einer Organentnahme ausdrücklich widersprechen. Tun sie das nicht, wird die Organspende obligatorisch.

Quelle: http://www.welt.de/newsticker/news3/article106608105/Gruettner-setzt-sich-fuer-weitergehende-Loesung-bei-der-Organspende-ein.html

 

 

17. Juni 2012

Bewegende Schilderung des Ehemanns einer angeblich hirntoten Frau

von kinesiana

Soeben fand ich folgenden bewegenden Bericht:

http://www.gral.de/aktuell/in_der_grauzone_des_hirntods

Hier schildert ein Ehemann seine Erfahrungen am Krankenbett seiner Frau, dem mitgeteilt wurde, dass bereits 95% des Gehirns seiner Frau tot seien und er mit ihrem Tod rechnen solle. Es folgte dann auch die Frage des Arztes nach Organen…

Diese Frau reagierte, der Mann konnte es spüren und am Monitor ablesen, darauf, dass er gehen wollte. Sie reagierte nach seinen Angaben deutlich auf emotionale Ansprache.Sie antwortete ihm mit ihrem Herz… Daher lehnte er eine Organspende ab.

Daraufhin wurde die Frau vom Beatmungsgerät getrennt – sie konnte alleine atmen! – und wegen Platzmangel auf der Intensivstation zum Sterben in ein anderes Zimmer verlegt.

Bitte lesen Sie den ganzen Artikel und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil…

In der gleichen Zeitschrift finden sich auch folgender Artikel, die zum Thema passen: http://www.gral.de/aktuell/tote_schlafen_nicht und http://www.gral.de/aktuell/sind_hirntote_gar_nicht_tot

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16. Juni 2012

Zahlen zur Organspende

von kinesiana

Bild

Eva-Maria Roßmann / pixelio.de

findet man in diesem Artikel:

http://www.die-tagespost.de/8-043-Euro-pro-transplantiertes-Organ;art456,134988

Die Organisationspauschale für die Bereitstellung eines Organs (nach Hirntod) beträgt derzeit 8.043 Euro je transplantiertes Organ. Für das Jahr 2012 handelt es sich um insgesamt 32.976.300 Euro…. Wer dabei verdient und wie es dazu kommt lesen Sie bitte im genannten Artikel.

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16. Juni 2012

Hirntod und Organspende – das neue Transplantationsgesetz

von kinesiana

Gerd Altmann Pixelio.de

Gerd Altmann Pixelio

Heute, Samstag, den 16.06. um 16.30 im HR-Fernsehen:

„So lebendig wie möglich, so tot wie nötig“

Wissen die Bürger wirklich, worum es beim neuen Transplantationsgesetz geht?

Es geht natürlich darum, Leben zu retten, aber es geht auch darum, dass die Organspender nicht tot sind, sondern vom Hirntod gesprochen wird, der auch als Hirnversagen bezeichnet wird. Es handelt sich also um schwer kranke Menschen, nicht um Tote.

Mehr darüber und auch über die unrühmlichen und besorgniserregenden Vorfälle in der DSO:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=54283&key=standard_document_45054736

16. Juni 2012

Überlebende nach Hirntoddignostik gesucht! – Bitte melden – gerne anonym!

von kinesiana

Für Hirntod erklärt aber wieder aufgewacht? Können Sie diese Suche unterstützen?

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Prolifer, Mitchristen, Geistliche, Wissenschaftler,
die Sie sich mit dem Thema HIRNTOD und Organtransplantation beschäftigen,

es geht um Menschen, die nach Hirntoddiagnostik wieder aufgewacht sind!

Das klingt unglaublich und uns bekannte Medizinprofessoren wie Dr. Antswurm (München) und Dr. Wuermeling (Erlangen) lehnen derartige Berichte ab.

In Berlin beim 1. AGH-Ärztetreffen (21.3.2012) wurde erklärt, man würde umdenken, wenn eindeutige Beweise vorlägen.

Graf Anton von Wengersky (Glonn bei München) berichtet von Überlebenden:
– der ital. Priester Vittorio Mazzuchelli (Inst. Christus König und Hohepriester)
– ein anderer Mann (Spanien?)

Kurz:
Gerade angesichts des neuen Transplantationsgesetzes in Deutschland und der verschwiegenen Zweifel beim Hirntod (Tagungen inMünchen, Berlin) und dem (leisen) Wunsch nach mehr Klarheit frage und bitte ich Sie:

Können Sie zu einer überzeugenden Dokumentation von Fällen von offiziell für ‘hirntot’ erklärten Patienten beitragen, die jetzt wieder leben?
Sind Ihnen derartige Fälle bekannt, vielleicht geheim gehaltene Informationen über Klinikmitarbeiter?
Gibt es etwas Schriftliches (Klinikbericht, persönliche Aussagen, Zeitungsberichte, …)

Bitte weisen Sie uns auf Spuren hin, damit wir denen nachgehen können.

Vielleicht kommt es dazu, daß bekannte Wissenschaftler dann aufwachen, umkehren und sich – wie damals der Abtreibungsmediziner Dr. B. Nathanson in New York – bekehren?

Wir wollen als kritische Ärztevereinigung AGH wissenschaftliche Fakten sammeln und für mehr Lebensrecht eintreten.
Daher bitte ich um Hinweise von Fällen in Deutschland, Europa und in aller Welt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mitarbeit.
In pflingstlicher Freude und mit freundlichen Grüßen aus München
Ihr

 

Dr. (I) Gero Winkelmann
Leiter der AGH-Ärzteinitiative Hirnbtod,
c/o EPLD-Ärztevereinigung
Truderinger Str. 53
D – 82008 Unterhaching
Tel. (++49-) 089 – 6150 1717,
Fax 6150 17 18
www.epld.org (Extraseiten AGH, Hirntod, mehrsprachig)

 

PS: Es geht hier nicht um Aufdecken von Skandalen, sondern um Lebensrettung.
(z.B. Hinweise auf unsaubere fachärztliche Arbeitsweise bei der Diagnostik, Fälschung von Berichten etc.)

Bitte diesen Aufruf weiterleiten an Ihren Bekanntenkreis (Prolife, Klinik, Neurologen, Klinikseelsorger) – auch im Ausland!

Wir nehmen auch anonym Berichte entgegen.

14. Juni 2012

Können Hirntote Schmerzen empfinden?

von kinesiana

Die ehemalige Krankenschwester Alexandra Manzei behandelte 15 Jahre lang Komapatienten. Den Umgang mit „Hirntoten“ konnte sie nicht länger ertragen und spircht heute als Soziologieprofessorin öffentlich über die Themen Hirntod und Organspende.

Thommy Weiss pixelio.de

Frau Prof. Manzei spricht also nicht nur theoretisch, sondern aus ihrer persönlichen langjährigen Erfahrung heraus, wenn sie beschreibt, dass klare Schmerzreaktionen wie Blutdruckanstieg, Schwitzen, Zucken und Gesichtsrötungen nicht nur zufällig auftreten, sondern regelrecht ausgelöst werden können. Wenn der Bauchraum zur Organentnahme geöffnet wird steigen Blutdruck und Herzfrequenz schlagartig an, obwohl den „Hirntoten“ in einigen Fällen Beruhigungs- und Schmerzmittel verabreicht werden. Diese Maßnahme erfolgt aber vor allem zugunsten des Personals und damit während der Organentnahme keine reflexartigen Bewegungen ausgelöst werden.

Das Interview ist hier nachzulesen:

http://www.berliner-zeitung.de/politik/organspende-reform-im-bundestag-wer-noch-warm-ist–ist-nicht-tot,10808018,16092604.html

14. Juni 2012

Organspende – verschwiegenes Leid

von kinesiana

Dieser medizinische „Fortschritt“ hat auch zu einem anderen Umgang mit dem Sterben geführt. Rückt bei einem Menschen im Krankenhaus der Tod näher, ist es nun nicht mehr das Hauptgebot der Stunde, ihm bzw. seiner Seele beim Hinübergehen in die jenseitige Welt liebevoll zur Seite zu stehen. Sondern es werden in dieser Zeit, wo immer dies möglich ist, die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die Entfernung seiner Organe vorzubereiten.

viaOrganspende: Verschwiegenes Leid bei einer Organtransplantation trotz Narkose / Hirntod ist nicht Tod. Der Hirntote ist nicht tot, er wird getötet / Organspende ist keine Nächstenliebe / Risiko und Gefahren für Organspender und Organempfänger / Kritik an der Organtransplantation.

Quelle:

Zeitschrift „Der Theologe“, Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 17: Organtransplantation – Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger, Wertheim 2005, zit. nach http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom 28.5.2012

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11. Juni 2012

Künstliche Luftröhre – dem Patienten geht es gut!

von kinesiana

Künftig soll es möglich sein, Spenderorgane durch Gewebe aus dem Bioreaktor zu ersetzen. Dass das funktioniert zeigt ein 36-jähriger Patient mit einem Speiseröhrentumor, für den die letzte Option eine Speiseröhrentransplantation war. Da kein Spenderorgan zur Verfügung stand, bekam er eine Speiseröhre aus Nanopolymer, das in einem Bioreaktor 36 Stunden brauchte, bis es verwendet werden konnte. Dies ist nun 1 Jahr her und für diesen Monat sind 2 weitere Operationen dieser Art geplant.
Vorteil des Tissue Engineering ist, dass der Körper sich nicht gegen fremde Zellen wehren muss und daher keine Immunsuppression erforderlich ist.
Bisher diskutierte Anwendungsbereiche sind auch Lunge, Herzklappen, Haut und Knorpel.

Es besteht Forschungsbedarf, aber ein Weiterdenken in diese Richtung bringt Vorteile für den Empfänger (keine Abstoßeungsreaktion – keine Medikamente!) und ebenfalls für die potentiellen Spender, da die Hirntoddiagnostik nicht umsonst sehr umstritten ist.

Nähere Informationen und Quellen: http://www.welt.de/gesundheit/article106485405/Patient-lebt-ein-Jahr-mit-kuenstlicher-Luftroehre.html