„Der Hirntod ist nicht der Tod“ – Dr. Paolo Bavastro vastro

von kinesiana

Der Mediziner Paolo Bavastro kritisiert die Formulierung im Organspendeausweis, dass Menschen nach ihrem Tod spenden.

Auch wenn laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu lesen ist, dass der Hirntod ein sicheres Zeichen sei, wird in Fachkreisen debattiert, ob der Hirntod wirklich mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen ist.

Dr. Bavastro plädiert für den Begriff „Hirnversagen“. Bei Nieren, die ihre Funktion einstellen redet man auch nicht vom „Nierentod“…

Menschen mit Hirnversagen leben noch, sie sind, wenn die Diagose stimmt, Sterbende, aber keinesfalls tot! Daher ist Vollnarkose in einigen Ländern auch Pflicht, denn diese Menschen empfinden (unbewussten) Schmerz, was daraus hervor geht, dass Blutdruck und Stresshormone ansteigen wie bei jedem anderen Patienten auch, wenn das Skalpell angesetzt wird.

Für Dr. Bavastro ist eine Organtransplantation eine Tötung, sollte aber möglich sein und straffrei bleiben. Voraussetzung ist seiner Meinung nach allerdings der Satz im Organspendeausweis:

„Ich bin bereit, Organe zu spenden, obwohl ich nicht tot, sondern ein im Hirnversagen Sterbender bin.“

Quelle: „Der Hirntod ist nicht der Tod“ – Kölner Stadt-Anzeiger.

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