Interview mit Alan Shewmon, Neurologe und Bioethiker

von kinesiana

Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass der Wunsch mehr Organe für die Transplantation zur Verfügung zu haben, sich manipulativ auf die Hirntoddebatte auswirkt. Um einen Interessenkonflikt zu vermeiden, wird auch in den Diagnoseprotokollen verlangt, dass die den Hirntod diagnostizierenden Ärzte nicht am Transplantationsvorgang beteiligt sein dürfen – das ist der auf dem Papier festgelegte Schutz vor Missbrauch.

In diesem Interview erläutert er die Entstehung des Begriffs „Hirntod“ und erläutert die verschiedenen „Todesdefinitionen“.

An dieser Stelle möchte ich sein Schlusswort zitieren:

„Mein In­ter­es­se an dem Thema wurde stets vom Grund­satz wis­sen­schaft­li­cher Sorg­falt und Ex­akt­heit be­stimmt. Wenn man die Viel­zahl der Ar­ti­kel und Stu­di­en zum Hirn­tod der glei­chen Art von wis­sen­schaft­li­cher Ge­nau­ig­keit, von Peer-Re­view-Be­gut­ach­tung und evi­denz­ba­sier­ten Kri­te­ri­en aus­setz­te, wie es mit allen an­de­ren wis­sen­schaft­li­chen Fra­gen ge­schieht, dann wären wir nicht dort, wo wir jetzt sind.“

Das komplette Interview ist nachzulesen auf http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/report/m0ri0001.html

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