Archive for März, 2012

18. März 2012

Was ist beim Tod alles tot??

von kinesiana

Die Hirntodfrage wird in diesem ausführlichen Artikel der Aktion Leben unter anderem von dem Neurophysiologen Prof. Dr. Linke formuliert:

,,Kann ein Mensch für tot angesehen werden, wenn 97 % seiner Körperzellen noch funktionieren, aber nur 3% die sein Gehirn ausmachen, ausgefallen sind?“

Ausführlich wird in diesem Artikel auch der Ablauf des für die Organentnahme zur Feststellung des Hirntodes erforderliche Hirntodprotokoll beschrieben. Es stammt einem Artikel Die Zeit von 1997 und hat – leider! – bis heute noch nichts von seiner Gültigkeit verloren…!

Wer´s wissen will und aushält, kann hier nachlesen:

http://kreuzgang.org/pdf/aktion-leben.hirntod.organspende.pdf

 

 

 

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18. März 2012

Merkwürdige Aufklärung…

von kinesiana

Bild: Peter Derrfuss Pixelio.deBild: Peter Derrfuss Pixelio.de
Noch wurde uns der Gesetzentwurf des Transplantationsgesetzes nicht vorgestellt, der die Bereitschaft zur Organspende fördern soll. Journalisten der Tagespost haben jedoch schon einen Blick darauf geworfen und wundern sich nun sehr…
Die meisten Politiker sämtlicher Parteien sind sich einig, eine abweichende Meinung zu vertreten, fällt gegen diese „merkwürdige Geschlossenheit“ schwer. Auch mangelt es wohl an Interesse bezüglich des Für und Wider von Organspenden eine kontroverse bioethische Debatte zu führen, wie es bei der Stammzellenforschung und Präimplantationsdiagnostik doch der Fall war.
In Anbetracht der Zweifel an der Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod mutet es schon wunderlich an, dass auf dem 26-seitigen Dokument das Wort „Hirntod“ nicht einmal erwähnt wird, obwohl dieser das entscheidende Kriterium für eine Erlaubnis zur Organentnahme ist.
Erfreulich hingegen ist, dass die Bürger über die zu erwartenden Kosten für den Steuerzahler aufgeklärt werden – runde 2 Millionen Euro kostet das erste Anschreiben an alle Versicherten Deutschlands. Wie hoch der finanzielle Aufwand zur Speicherung auf der elektronischen Gesundheitskarte sein wird, ist allerdings derzeit noch nicht absehbar.

Bitte weiterlesen: http://www.die-tagespost.de/Viel-Druck-wenig-Aufklaerung;art456,132554

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18. März 2012

Christliche Sichtweise zur Organspende

von kinesiana

Ist die Organspende ein Akt der Nächstenliebe?

Warum die heutige Praxis Organe zu transplantieren aus christlicher Sicht abzulehnen ist, beschreibt Anton Wengersky in dem Artikel „Der Hirntod ist nicht der natürliche Tod“.

http://www.vision2000.at/?nr=2012/2&id=1006

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11. März 2012

Formulierungsvorschlag für Patientenverfügung…

von kinesiana

Da für die Organentnahme das Herz noch schlagen, der Kreislauf noch funktionieren muss, damit die entnommenen Organe noch lebendig frisch sind, widersprechen gängige Patientenverfügungen, die beinhalten, dass im Falle eines hoffnungslosen Zustandes alle Geräte abgeschaltet und lebensverlängernde Maßnahmen unterlassen werden sollen, einer möglichen Organentnahme.

Auch wenn im Organspendeausweis steht …“nach meinem Tod…“ ist das nicht so wörtlich zu verstehen, denn gemeint ist hier der Hirntod, während Stoffwechsel usw. noch funktionieren. Gemeint ist also die 1968 eingeführte Bezeichnung, die den ausschließlichen Ausfall des Gehirns meint, keinesfalls der Tod wie der Normalbürger ihn versteht und wie er jahrhunderte vorher verstanden wurde…!

Damit nun dem trotzdem die Organspenderaten gehoben werden und diesen durch einstweilige Verfügungen nicht entgegengewirkt wird, schlägt nun die DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) Veränderungen in diesem Dokument vor. Die Patientenverfügung sollte nun die Erlaubnis beinhalten, einige Stunden bis Tage intesivmedizinische Maßnahmen zur Bestimmung des Hirntodes nach den Richtlinien der BÄK durchzuführen…

Textbausteine vom Bundesjustizministerium für die Patientenverfügung – auch unter Berücksichtigung der Organspende (2.8) – gibt es hier: http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/broschueren_fuer_warenkorb/DE/Patientenverfuegung.pdf?__blob=publicationFile

Jeder Bürger hat das Recht nach eigenem Ermessen eine Entscheidung zu treffen, ob er Organe spenden möchte oder nicht und darüber hinaus, ob er auf lebensverlängernde intensivmedizinische Maßnahmen unter gewissen Bedingungen verzichten möchte oder nicht. Auch das sollte klipp und klar in der Patientenverfügung vermerkt sein.

Fragen? Antworten: Organspende „Ja“ oder „Nein“

Quelle: http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/die-angst-vor-der-organspende-1.926374

11. März 2012

Schlachtfest Organspenden: Sind Hirntote tot?

von kinesiana

Kritischer Artikel – mal anders formuliert. Wer ein bisschen Zynismus vertragen kann, wird hier umfassend über die Organspende in Theorie und Praxis informiert.

Schlachtfest Organspenden: Sind Hirntote tot?.