Glukosetransporter gegen Hirnödeme

von kinesiana

Auf der Fachmesse Medica 2011 präsentierten Dr. Serge Thal, Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz und Frau Prof. Carola Förster, Universität Würzburg, ihre Entdeckung: den bisher noch nicht bekannten zerebralen Glukosetransporter. Hiermit können sich Hirnödeme schon in ihrem Entstehungsprozess verringern lassen. Die Hirnschwellung tritt häufig nach einer Hirnschädigung wie Schlaganfall oder Schädelhirntrauma auf und gilt bisher als schwer behandelbar. Wenn es zu einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung im Gehirn kommt, kann der befürchtete Hirntod eintreten. Der neue Ansatz ermöglicht „mit hoher Wahrscheinlichkeit“, die Zuckeraufnahme im Gehirn nach einer traumatischen Schädigung zu regulieren und durch die hygroskopische Wirkung ein entstehendes Hirnödem zu reduzieren.

Wenn viele Patienten daraus Nutzen ziehen sollen benötigt man allerdings eine Anschubfinanzierung, damit die Idee zur Marktreife gelangen kann.

Quelle: http://www.gesundheit-adhoc.de/index.php?m=1&showPage=1&id=11424

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