Organentnahme kann nur an Lebenden erfolgen!

von kinesiana

Weil Organspender nicht tot sind, wenn ihnen die Organe entnommen werden, sollten die Ärzte die potenziellen Spender nicht für tot erklären, sondern ehrlicherweise von sterbenden oder schwer verletzten Patienten sprechen. Das sagten Stimmen auf einer Bioethik-Konferenz im Oktober 2011 in den USA.

Um mehr Organe zu erhalten seien rein ideologische Definitionen des Todes entwickelt worden. Der Tote ist kein Toter im bekannten landläufigen Sinn, sondern vielmehr technisch noch am Leben. Die drei Mediziner Neil Lazar, Maxwell J. Smith und David Rodriguez-Arias befürworten eine Organentnahme am noch lebenden Menschen, für den die Gewissheit bestehen soll, nicht mehr zu leiden und dafür während der Organentnahme eine Narkose zu erhalten. Hiermit wird auch offiziell bestätigt, dass es kein eindeutiges Kriterium für den Eintritt des Todes gebe. Diese Argumentation hätte auch zur Folge, dass auf dem Spenderausweis ehrlicherweise nicht mehr von der Spende nach dem Tod, sondern von der Spende am noch lebenden Menschen die Rede sei – sofern eine Einverständnis vorliegt.

Diese offen dargelegte Wahrheit überrascht auch Prof. Dr. Paul Byrne nicht, da es schon längst bekannt ist, dass einer Leiche keine gesunden Organe entnommen werden können. Die Kriterien für den Todeseintritt wurden seien seit den 1970er Jahren mehrfach geändert worden und erst nach 1980 begann man vom Hirntod zu sprechen.

Nun wird also offen bekanntgegeben, dass die Leichenspende-Formulierung irreführend ist. Das ist auch allen an der Organspende Beteiligten Personen schon lange klar. Bekommen die Spender während der Entnahme nur Muskelrelaxantien, damit sie sich nicht bewegen, aber keine Betäubung, steigen häufig der Blutdruck und die Herzfrequenz deutlich an – laut Byrne geschieht das nicht, wenn jemand wirklich tot ist.

Nach diesen klaren Stellungnahmen, die das Bioethik-Treffen verursacht hat, befürchten nun negative Folgen für die Bereitschaft zur Spende, wenn tatsächlich die „Leichenspende“ abgeschafft wird.

Aber: kann eine verschleierte Aufklärung wirklich der richtige Weg sein? Wenn von einer Leichenspende die Rede ist, dann denkt zunächst jeder Bürger, dass der Tod gemeint ist, den er kennt. Dass dies umstritten ist und der Körper noch lebt, während nur das Gehirn versagt, war ihm nach bisheriger „Aufklärung“ nicht bekannt…

Quelle: http://www.lifesitenews.com/news/shock-requiring-death-before-organ-donation-is-unnecessary-say-experts/

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