Archive for Oktober, 2011

24. Oktober 2011

Ansichten eines Nichtspenders

von kinesiana

Ist es wirklich Bürger- und Christenpflicht, Organspender zu sein?

Alexander Kissler erklärt im folgenden Bericht, welche Beweggründe einen Nicht-Spender bewegen…

Quelle:

The European.

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19. Oktober 2011

Late night „Hart aber fair“: Wie stark ist der Schmerzreiz noch bei Hirntoten? – Nachrichten Fernsehen – WELT ONLINE

von kinesiana

Nur bei Patienten mit Hirntod werden Organe entnommen, der Körper lebt noch.

viaLate night „Hart aber fair“: Wie stark ist der Schmerzreiz noch bei Hirntoten? – Nachrichten Fernsehen – WELT ONLINE.

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19. Oktober 2011

„Hart aber fair“ regt zu Diskussionen an

von kinesiana

Wer sich noch Gedanken darüber macht, ob er Organe spenden möchte und wie tot hirntot wirklich ist, den weise ich auf die Sendung „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg hin. Hier kann man sich im Podcast die Diskussion noch einmal anschauen:

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/

Und weil dort das Gästebuch zur Sendung gerade geschlossen wird, empfehle ich zum Weiterdiskutieren diese Seite:

http://www.derwesten.de/leben/gesundheit/Plasberg-Talk-Warum-wir-uns-vor-Organspenden-fuerchten-id5173274.html

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14. Oktober 2011

Der Organspendeausweis mal als Teil eines Marketingkonzeptes gesehen

von Wasserwerk

In der Finanzbranche hat die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Verhaltenspflichten für Banken und Finanzdienstleister niedergeschrieben. So müssen diese Unternehmen ihre Kunden VOR dem Geschäfts-Abschluss umfangreich informieren. Je unerfahrener der Anleger desto umfangreicher ist der Kunde aufzuklären und zwar mit Sorgfalt, Sachkenntnis und Gewissenhaftigkeit.

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) habe ich z.B. in einem online-Formular die Möglichkeit meine persönlichen Daten einzugeben und das danach generierte PDF auszudrucken um es als Organspendeausweis am besten ständig bei mir zu tragen.
Es besteht keine Informationspflicht, keine Sorgfalt, keine Gewissenhaftigkeit!
Organspende nach meinem Tod, ist die einzige Information, die ich als Unerfahrener erhalte bevor ich den Ausweis ausfülle.

Durch den Organspendeausweis kommt kein Vertrag zustande sondern stellt wohl nur eine Willenserklärung dar. Bringe ich dies allerdings mit der von Frau Gabriele Goettle recherchierten Information in Zusammenhang, dann ergibt das ganze einen Sinn, der mir ein sehr ungutes Gefühl bereitet.

Inhaltsmässig steht hier http://www.taz.de/!78828/ :
Die Firma Novartis (weltweiter Pharmakonzern) finanzierte damals Schulungen von Ärzten und Koordinatoren (Anmerkung von mir: von der DSO ?). Marketingtechnisch benötigen mehr Organempfänger das Mittel ,Sandimmun‘ dieser Firma je mehr Organspender zur Verfügung stehen und dafür wirbt sogar die BZgA, die auch Organpaten für die Organspende werben lässt und das Aufklärung nennt.

Die Formulierung „Nach meinem Tod“ ist in sofern irreführend und unvollständig, weil die Kriterien für den Tod vor einer Organentnahme 1968 künstlich definiert wurden.

Quellen:
BaFin

https://www.organspende-info.de/aktivitaeten/ausweis/erstellen/

14. Oktober 2011

Statistisches zur Aufklärung

von kinesiana

Auf die Frage ob sie die rechtlichen Bestimmungen für die Spende und Transplantation von Organen in Deutschland kennen, antworteten von 1550 Befragten im Jahr 2009 69% mit NEIN. Ob sich das wohl schon geändert hat? Immerhin ist ja von Aufklärung der Bürger die Rede und es wurden hohe Werbegelder der BZgA verwendet. Im kleinen Umfang stelle ich hier für 2011 die Frage und würde mich über Beteiligung freuen – auch wenn ich weiß, dass auf dieser Seite nur Menschen landen, die gezielt nach Information zur Organspende suchen. Trotzdem, bitte mitmachen und antworten… Danke!

Die Gründe, eine Organspende abzulehnen waren mit 28% „Weiß nicht“ vor 26% „Misstrauen in das Spendesystem“. Danach folgten mit 19% „Angst vor Manipulation des menschlichen Körpers“ und mit 7% „Religiöse Gründe“.

71% der Bürger waren grundsätzlich damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entimmt, aber nur 49% würden bei einem Angehörigen zustimmen.

Weitere Statistiken finden Sie nach einer kurzen Anmeldung auf http://de.statista.com/statistik/suche/q/organspende/

 

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14. Oktober 2011

Korruption bei der DSO?

von kinesiana

Ausgerechnet jetzt, da die mangelnden Organspender in Deutschland beklagt werden, liegt Krisenstimmung bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation in der Luft. Der Stiftungsrat (DKG, GKV, BÄK) ging anonym vorgetragenen Vorwürfen nach, die auch Daniel Bahr zugetragen wurden und nimmt die Klagen ernst. Sie schaltet Wirtschaftsprüfer ein, um den Vorwurf  „Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität“ zu überprüfen.

Hier gibt es mehr zu lesen: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/674475/dso-stiftungsrat-schaltet-wirtschaftspruefer.html und

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/674398/anonyme-vorwuerfe-stiftung-organtransplantation-druck.html

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14. Oktober 2011

Tragbare Niere soll getestet werden

von kinesiana

Dr. Victor Gura beschreibt die Vorteile dieser neuen künstlichen Niere damit, dass sie mit Batterien funktioniert, nur wenig Wasser verbraucht und mit 4,5 kg gut zu transportieren ist. Ziel ist, dass die Patienten sie permanent tragen können, so dass eine permanente Entgiftung gewährleistet ist. Weitere Studien laufen…

Quelle: http://www.janssen-cilag.de/news/detail.jhtml?itemname=anemia_nephrology_243867

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14. Oktober 2011

Nasenhärchen als Todeszeichen?

von kinesiana

Vielleicht gibt es nun eine Alternative und/oder Ergänzung zur Bestimmung des Todeszeitpunkts.

Der New Scientist berichtet, dass der italienische Forscher Biagio Solarino von der Universität Bari, einen Zusammenhang zwischen der Bewegung der Flimmerhärchen und dem Tod eines Menschen hergestellt hat.

Hierbei sind nicht die sichtbaren Nasenhaare gemeint, sondern die winzigen Zilien, die Staub- und Schleimpartikel ebenso wie Krankheitserreger  hinausbefördern. Sie bewegen sich kontinuierlich im Takt, der sich mit Eintreten des Todes zunächst verlangsamt und dann nach ca. 20 Stunden ganz aufhört.

Quelle: http://derstandard.at/1317019146197/CSI-Nutzen-Wenn-Sie-tot-sind-bewegen-sich-die-Haerchen-in-Ihrer-Nase-immer-noch

14. Oktober 2011

Künstliche Ersatz-Nieren in Produktion…

von kinesiana

In San Francisco forscht Dr. Shuvo Roy mit seinem Team an einer künstlichen Niere.  Bisher wurde der Prototyp nur an Tieren getestet, es besteht jedoch Hoffnung, dass dieses Gerät innerhalb 5-7 Jahren auch menschentauglich ist.

Die komplexe künstliche Niere arbeitet in 2 Stufen: nachdem das Blut tausende mikroskopisch kleine Filter passiert hat, die ihm die Giftstoffe entzieht, übernimmt danach im Bioreaktor gezüchtetes Nierengewebe die weiteren Funktionen einer menschlichen Niere.

Quelle: http://derstandard.at/plink/1282979164469?sap=2&_pid=18096030#pid18096030

Forschungsseite: http://bts.ucsf.edu/roy/people.html

 

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13. Oktober 2011

Tollwutinfizierte Organspender

von kinesiana

Im Februar 2011 meldete die DSO, dass Organe einer mit Tollwut infizierten Spenderin verpflanzt worden seien. Einige der Empfänger sind verstorben. Der Nachweis dieser Viren bei Organspendern würde 2 – 3 Tage dauern.

Die Hintergründe sind hier nachzulesen:

http://www.thieme.de/viamedici/aktuelles/news/tollwut.html#anker2

 

 

 

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