„…nach meinem Tod…“

von kinesiana

Im Medicalforum.ch (Offizielles Fortbildungsorgan der FM) ist nachzulesen, dass das Hirntod-Konzept weniger ein Todeskriterium sei als ein sicheres Zeichen dafür, dass der Sterbeprozess ein fortgeschrittenes Stadium erreicht habe. Hiermit soll die Irreversibilität und damit die Rechtfertigung der Diagnose vermittelt werden.

Ja – ABER…

Die Schlussfolgerung ist, dass die Hirntoddiagnose auch nach den Worten des Autors Rudolf Ritz nicht den Tod bedeutet, warum unterschreibt dann jeder Organspender die Worte „Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende … in Frage kommt…“??? Sollte es dann nicht korrigiert werden auf „während meines Sterbeprozesses„? Das wäre ehrlich und fair. DAS verstehe ich unter Aufklärung. Bürger sollten informiert sein und erst dann zustimmen, ob sie Spender sein möchten oder nicht.

Dieser Wortlaut alleine gibt Anlass zum Nachdenken und Diskutieren…

Noch ein ABER… Vielleicht ist das gar kein sicherer Sterbeprozess?

Aber das an anderer Stelle: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=91

Hier wird erklärt, dass im Zustand der ischämischen Penumbra aufgrund einer Funktionsstörung keine Reflexe ausgelöst werden können. Der Ausfall von Reflexen ist aber ein wesentliches Kriterium für die Diagnose Hirntod.

Quelle: http://www.medicalforum.ch/d/set_suchen.html

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