Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen!

von kinesiana

Quelle: alt_f4/pixelio.de

Ganz allgemein ist es ein wesentliches Kennzeichnen für »lebende« Systeme, einen geordneten Zustand aufrecht zu erhalten bzw. einen solchen bei Störungen wieder anzustreben. Der Tod führt dagegen zu einem Zerfall des Organismus, zur Auflösung in seine biologischen und physikalischen Bestandteile. Bei einem »Hirntoten« unter maschineller Beatmung ist aber gerade keine zunehmende Desintegration, kein Zerfall der Organe, Gewebe und Zellen zu beobachten. Es ist vielmehr in erheblichem Umfang Ordnung und Integration zu erkennen: das Rückenmark nimmt weiterhin seine Funktionen wahr, der Blutkreislauf, das Stoffwechsel- und das Immunsystem bestehen fort, der für die Beatmung unerlässliche Gasaustausch in der Lunge funktioniert etc. Am eindruckvollsten ist jedoch, dass „hirntote“ schwangere Frauen sogar in der Lage sind, über Wochen und Monate ein Kind auszutragen. Gerade Letzteres zeigt, dass hier sehr komplexe Interaktionen zwischen verschiedenen Organen von Mutter und Kind stattfinden, was zweifellos ohne die Fähigkeit zur Integration unmöglich wäre.

Quelle: Auszug aus: „Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen!“ erschienen im LebensForum http://www.rainerbeckmann.de/wp-content/uploads/2011/02/Beckmann_Hirntod_LF1-2010.pdf


					
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