Organspender: Ausschlachtung statt liebevolle Hilfe beim Sterben

von kinesiana

„Hirntote sind Sterbende“ – das ist die Position zweier Autorinnen, der Kulturwissenschaftlerin Ulrike Baureithel und der Journalistin Anna Bergmann, die anhand von Gesprächen mit Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern, mit Psychologen und Angehörigen die dunkle, grauenvolle Seite des Transplantationssystem aufzeigen.

So berichtet eine Stationsleiterin, dass Hirntote einen gewissen „Widerstand“ leisten, wenn sie umgebettet werden. Schwestern und Pfleger sehen die Patienten in ihren Betten als Patienten und nicht als Leichen. Vor ihnen liegen Menschen, deren Herz schlägt, deren Hirn aber für tot erklärt wurde und die deshalb auf die Organentnahme warten. „Warm“ und weich werden die offiziell „Toten“ den Ärzten übergeben, „erstarrt“ und ausgeschlachtet werden sie zurückgebracht. „Und weil sie ihm ins Gesicht sehen müssen, wissen sie, das ist erst der Tod“, schreiben die Autorinnen.

viaOrganspender: Ausschlachtung statt liebevolle Hilfe beim Sterben.

Quelle: http://www.das-weisse-pferd.com

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