Archive for September, 2011

29. September 2011

„…nach meinem Tod…“

von kinesiana

Im Medicalforum.ch (Offizielles Fortbildungsorgan der FM) ist nachzulesen, dass das Hirntod-Konzept weniger ein Todeskriterium sei als ein sicheres Zeichen dafür, dass der Sterbeprozess ein fortgeschrittenes Stadium erreicht habe. Hiermit soll die Irreversibilität und damit die Rechtfertigung der Diagnose vermittelt werden.

Ja – ABER…

Die Schlussfolgerung ist, dass die Hirntoddiagnose auch nach den Worten des Autors Rudolf Ritz nicht den Tod bedeutet, warum unterschreibt dann jeder Organspender die Worte „Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende … in Frage kommt…“??? Sollte es dann nicht korrigiert werden auf „während meines Sterbeprozesses„? Das wäre ehrlich und fair. DAS verstehe ich unter Aufklärung. Bürger sollten informiert sein und erst dann zustimmen, ob sie Spender sein möchten oder nicht.

Dieser Wortlaut alleine gibt Anlass zum Nachdenken und Diskutieren…

Noch ein ABER… Vielleicht ist das gar kein sicherer Sterbeprozess?

Aber das an anderer Stelle: http://www.diagnose-hirntod.de/?page_id=91

Hier wird erklärt, dass im Zustand der ischämischen Penumbra aufgrund einer Funktionsstörung keine Reflexe ausgelöst werden können. Der Ausfall von Reflexen ist aber ein wesentliches Kriterium für die Diagnose Hirntod.

Quelle: http://www.medicalforum.ch/d/set_suchen.html

Advertisements
27. September 2011

Noch mehr zum künstlichen Herz…

von kinesiana

… gibt es auf folgenden Links zu lesen und zu hören:

Hier die ARD-Version zum Lesen http://www.tagesschau.de/ausland/kuenstlichesherz102.html

und zum Hören: http://tagesschau.vo.llnwd.net/d3/audio/2010/1002/AU-20101002-1759-4501.mp3

Wer es genauer wissen möchte, kann hier nachlesen: http://www.inf.fu-berlin.de/lehre/WS05/Kuenstliche_Menschen/Herz/Das_kuenstliche_Herz.pdf

Die hierin beschriebenen Risiken sind nicht von der Hand zu weisen, aber auch hier wird weiter geforscht und entwickelt und es ist sehr wahrscheinlich, dass dadurch weitere Verbesserungen erzielt werden und sicher würde es sich lohnen weiter in diese Richtung zu investieren und diese finanziell zu fördern.

Auch gilt zu bedenken, dass auch menschliche transplantierte Organe Risiken mit sich bringen. Die lebenslänglich notwendige Immunsuppression, die nach Transplantationen erforderlich ist, hat ebenfalls gravierende Nebenwirkungen.

Dazu gehören erhöhte Infektanfälligkeit, Nierenschädigung, Erhöhung des Blutdrucks und Diabetes mellitus und das Risiko lanfristig an Tumoren der Haut und des Lymphsystems zu erkranken.

 

 

 

Schlagwörter: ,
27. September 2011

Ist die Organspende noch aufrecht zu erhalten?

von kinesiana

In einem sehr interessanten Artikel aus der TAZ erwähnen die Autoren Fakten, die jeden wirklich mitfühlenden und -denkenden Menschen innehalten lassen sollten, die die Organspende als einen Akt der Nächstenliebe bezeichnen. Es werden viele Missstände angesprochen von der nicht auszuschließenden Schmerzempfindung der auf dem OP-Tisch liegenden „Leiche„, die sogar der bis Juli 2011 geschäftsführende Arzt der DSO, Prof. Lauchert, einräumte bis hin zu den Geldern, die in diesem Geschäftszweig fließen…

Wer kritische Zusammenhänge wirklich nahegebracht kommen möchte, sollte diesen Artikel unbedingt lesen!

Quelle: http://www.taz.de/Anmerkungen-zur-Organtransplantation/!78828/

27. September 2011

Telefonische Aufklärung

von kinesiana

Quelle: Martin Büdenbender Pixelio.de

Sie haben noch Zweifel und halten extreme Darstellung über Explantation für unseriös und übertrieben?

Hier haben Sie die Möglichkeit mit einem OP-Pfleger, der bei einer Explantation teilnehmen musste, zu telefonieren!

Quelle: www.deutsche-patientengewerkschaft.de

 

Schlagwörter:
27. September 2011

Leben mit Kunstherz

von kinesiana

Quelle: Gerd Altmann Pixelio.de

Quelle: Gerd Altmann Pixelio.de

Wo Spenderorgane knapp sind gibt es nun immer mehr Alternativen. Durch die technische Weiterentwicklung leben heute schon viele Menschen mit einem Kunstherz. Der Leiter des Deutschen Herzzentrums Prof. Dr. Roland Hetzer konnte im letzten Jahr 160 Menschen mit der Pumpe helfen und geht davon aus, dass diese bald nicht mehr nur zur Überbrückung bis zur Transplantation dienen könnten, sondern möglicherweise schon bald eine Dauerapplikation darstellen.
Mehr dazu: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/1299082/

27. September 2011

Deutsche Lügen

von kinesiana

Einfach anschauen…!

Organspende in Deutschland

Quelle: Deutsche Patientengewerkschaft.

Schlagwörter:
26. September 2011

Krankenkassen sollen einbezogen werden

von kinesiana

Nun ist es also so weit – die gesetzlichen Krankenkassen sollen laut Gesundheitsminister Daniel Bahr verpflichtet werden, Ihre Versicherten bezüglich Organspende zu befragen, damit jeder Bürger Stellung bezieht, ob er Organe spenden möchte oder nicht. Positiv zu werten ist hierbei, dass eine Aufklärung stattfinden und qualifizierte Ansprechpartner genannt werden sollen.

Die Frage, die sich stellt ist jedoch, wieweit die Aufklärung wirklich geht – wissen die potenziellen Spender nach dieser Aufklärung, dass die Hirntoddiagnose umstritten ist und Risiken birgt? Wer sind die qualifizierten Ansprechpartner?
Ist wirklich jedem Menschen nach der „Aufklärung“ bekannt, dass beim Hirntod die restlichen Körperfunktionen noch erhalten sind, der Sterbeprozess zwar (wenn keine Fehldiagnose vorliegt) eingeleitet, aber keinesfalls abgeschlossen ist? Wissen sie, dass ein würdiges Verabschieden vom Sterbenden nur stattfinden kann bis zu dem Moment in dem seine Organe benötigt werden und er dann schnellstmöglich – noch beatmet, mit schlagendem Herzen und meist lebendig aussehend – in den OP zur Entnahme geschoben wird?

Meiner Meinung nach ist es angemessen – und fair! – wenn die Aufklärung tatsächlich stattfindet wie bei jedem banalen medizinischen Eingriff. Es muss über alle möglichen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden! Fehldiagnosen, die zwar abgestritten werden, aber dennoch schon stattgefunden haben, dürfen nicht als mögliches Risiko verschwiegen werden.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass fehlende Reflexe nicht zwangsläufig den Hirntod bedeuten müssen, sondern physiologische Reaktionen zumindest in Betracht gezogen werden sollten. Nähere Infos siehe: www.diagnose-hirntod.de.

Aufklärung – JA BITTE! – aber vollständig!

24. September 2011

Stammzellen aus der Haut zum Einfrieren

von kinesiana

TICEBA bietet als die weltweit erste private Gewebebank seinen Kunden die persönliche und individuelle Einlagerung von Hautgewebe und den darin enthaltenen Stammzellen an – als einzigartige, geldwerte gesundheitliche Vorsorgeleistung auf höchstem Niveau und nach neuestem Stand der Wissenschaft und Technik.

Da die Wissenschaft und Forschung sich diesbezüglich weiter entwickelt, ist der Gedanke, sich so jung wie möglich Stammzellen aus der Haut konservieren zu lassen nicht abwegig.
Leider werden die Kosten noch als Investition vom Patienten getragen…

Schlagwörter:
24. September 2011

Nur jeder zweite Arzt mit Spenderausweis : Medical Tribune

von kinesiana

Quelle: http://www.medical-tribune.de/home/news/artikeldetail-closed/nur-jeder-zweite-arzt-mit-spenderausweis.html

Nur jeder zweite Arzt mit Spenderausweis : Medical Tribune – Medizin und Gesundheit.

21. September 2011

23 Jahre alles wahrgenommen…

von kinesiana

… hat dieser Mann, der scheinbar im Koma lag. Es stellte sicher heraus, dass er alles wahrnehmen konnte, jedoch nicht dazu in der Lage war zu reagieren…